Über 60 Wissens-Quellen in Augsburg

6. Augsburger Technologietransfer-Kongress begeistert Unternehmer

Die Veranstalter und Redner des 6. Augsburger Technologietransfer-Kongress. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Innovation, Kooperation, Zukunft – so lauteten die Schlagworte zum 6. Augsburger Technologietransfer-Kongress. Die Plattform zum Austausch zwischen Unternehmen, Forschungs-Einrichtungen und Anwender-Zentren nutzten dieses Jahr gut 250 Gäste. Sie alle stellten sich der Frage: Wie sieht die Arbeits-Welt von morgen aus?

„Augsburg ist von der Tradition her ein Produktions- und Technologie-Standort“, begrüßte die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, Eva Weber, die Teilnehmer im Hörsaalzentrum der Fakultät Physik, Universität Augsburg. Nur einen Steinwurf entfernt liegen das Technologiezentrum Augsburg, das Fraunhofer IGCV oder auch das neue „Materials Ressource Management“-Gebäude in Nachbarschaft mit Fujitus und Premium AEROTEC. Geballtes Wissen an einem Ort, von dem Wirtschaft wie Wissenschaft profitieren können.

Netzwerk tea fokussiert sich auf die Zukunft

Um diesen Austausch zu fördern, veranstaltet das Netzwerk der Transfer-Einrichtungen Augsburg (tea) nun zum sechsten Mal den Augsburger Technologietransfer-Kongress. Im vergangenen Jahr drehte sich dabei alles um „Industrie 4.0 – Werkstoffe, Prozesse, Produktion“. 2017 legten die Veranstalter den Fokus auf „Innovation, Kooperation, Zukunft“. Diskutiert wurden dabei die Technologien der Zukunft, aktuelle Trends, Lösungs-Ansätze und Unterstützungs-Möglichkeiten für regionale Unternehmen. Neun Forschungs-Einrichtungen und Anwender-Zentren stellten zudem ihre Best-Practice-Beispiele und Lösungs-Vorschläge des Wissens- und Technologietransfers vor.

Über 250 Gäste auf dem 6. Augsburger Technologietransfer-Kongress

Wissenschaft gewährt Zugriff auf aktuelle Forschungen

„Unsere Unternehmen können von tea unglaublich profitieren“, zeigte sich auch Eva Weber überzeugt. Es ginge nicht darum, nur Wissen in den Forschungs-Einrichtungen zu generieren, sondern auch direkt in die Unternehmen zu bringen. Bei über 60 Wissensquellen in Form von Prüfungs-, Kompetenz- und Anwenderzentren sowie Hochschul- und Universitäts-Fakultäten stünden in Augsburg zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen bereit. Diese Einrichtungen eröffnen beispielsweise den Zugriff auf Studien, aktuelle Forschungen oder Weiterbildungs-Angebote.

Keynote: „Die Welt von morgen“

Weitere Impulse dazu gaben auch die beiden Keynote-Speaker des Technologietransfer Kongress: Dr. Siegfried Behrendt, Forschungsleiter Technologie und Innovation des Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinnützige GmbH (ITZ) aus Berlin, befasste sich mit „Die Welt von morgen – Worauf müssen sich Unternehmen einstellen“. Er thematisierte dabei die rapiden Veränderungen der Innovations- und Wettbewerbs-Bedingungen, auf die sich Unternehmen gefasst machen müssen. Dr. Ole Wintermann, Experte für die Zukunft der Arbeit und die Arbeitswelt 4.0, widmete sich der Frage, wie sich Produktions-Prozesse über die Automatisierung hinaus an sich verändern werden.

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