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Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes sinkt weiter
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Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes sinkt weiter

 Das Verarbeitende Gewerbe in Bayern muss weitere Umsatzeinbußen hinnehmen, Foto: Martin Roell CC BY-SA 2.0

Der Umsatz des drittgrößten Wirtschaftsbereiches in Bayern hat sich während der ersten sechs Monate weiter verringert. Gleichzeitig können aber auch mehr Aufträge verzeichnet werden. Immer mehr von ihnen kommen aus dem Ausland.

Das Verarbeitende Gewerbe musste  in den ersten sechs Monaten diesen Jahres einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Dem Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach zu urteilen, erwirtschaftete der Wirtschaftsbereich in dem ersten Halbjahr 2013 einen Umsatz von rund 157,4 Mrd. Euro. Das sind 1,2 Prozent weniger als noch im vergangenen Vergleichszeitraum 2012. Dieses ernüchternde Ergebnis geht mit einer positiven Nachricht einher. Die Auftragsanträge sind dagegen um 3,1 Prozent gestiegen. Auch der Personalbestand wuchs um 0,4 Prozent.

Weniger Umsatz, mehr Aufträge aus dem Ausland

Die Statistiken bezogen sich auf Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten. Das Verarbeitende Gebewerbe Bayern, zu dem auch Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden gehören, konnte seinen Umsatz im Ausland ausbauen. 85,5 Mrd. Euro wurden in Nicht Euroländern erwirtschaftet, 0,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze mit den Euroländern verringerten sich um 5,9 Prozent auf 27,6 Mrd. Euro. Damit verdient das Verarbeitende Gewerbe in Bayern über die Hälfte seines Umsatzes im Ausland. Von dort bekommt die Industrie auch immer mehr Aufträge. Während die Bestelleingänge aus dem Inland um 0,1 Prozent gefallen sind, stiegen die aus dem Ausland um markante 5,3 Prozent. Insgesamt sind die preisbereinigten Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2013 im Vorjahresvergleich um 3,1 Prozent gestiegen.

Seit den 90er Jahren ist die Anzahl der Unternehmen stark gesunken

Während zu Beginn des neuen Millennium der Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes rund 222 Mrd. Euro betrug, hat die Industrie die 300 Mrd. Euro Schwelle schon längst überschritten. Die diesjährige Umsatzveränderung setzt den Trend des Vorjahres jedoch fort. Seit 2012 befindet sich der Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes auf dem absteigenden Ast. Die Anzahl der Beschäftigten und der Löhne stieg trotzdem weiterhin an. Diese Entwicklung spiegelt die Lage des Gewerbes in ganz Deutschland wieder. Mit 20,7 Prozent ist das Verarbeitende Gewerbe hinter der Dienstleistung und dem Sektor Handel, Verkehr und Gastgewerbe der drittwichtigste Wirtschaftsbereich in Bayern. 

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