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Regenerative Energien
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Regenerative Energien

Regenerative Energien

Der Weg zur Megawatt-Biogasanlage in Oberschönbach (Kreis Aichach) ist frei. Der zuständige Gemeinderat genehmigte das Konzept von Berghof-Besitzer Xaver Tyroller, seine Kapazitäten zu verdreifachen.

Einstimmig genehmigte der Kühbacher Gemeinderat den Ausbau der Biogasanlage auf dem Berghof. Dort gewinnt Landwirt Xaver Tyroller momentan bereits mit einer 360-Kilowatt-Anlage Energie. Nun will Tyroller die Kapazität seiner Biogasanlage mehr als verdreifachen. Im Endausbau soll die Biogasanlage 1,2 Megawatt elektrische Leistung erzeugen. Der Bebauungs-Plan stieß nur auf wenig Kritik.

Verhaltene Kritik an der Biogasanlage

Einzig Gemeinderat Engelbert Thumm hatte offenbar seine Bedenken. Gegenüber der Augsburger Allgemeinen kritisierte Thumm das Konzept der Biogasanlage: „Das hat nichts mehr mit Landwirtschaft zu tun, es ist ein Industriebetrieb“. Sorgen machen Thumm vor allem etwaige Mais-Monokulturen, mit dem die Biogasanlage gespeist wird.

Gülle, Mist, Mais, Gras – das ergibt das Biogas

Befeuert wird die Biogasanlage nämlich mit einer Mischung aus Gülle, Mist und nachwachsenden Rohstoffen wie vor allem Mais oder Gras. Tyroller widersprach jedoch der Behauptung, seine Biogasanlage bilde Monokulturen heraus. Maximal die Hälfte der Energie käme überhaupt aus Mais, wovon er nur 30 Prozent selbst anbaue. Wie die Augsburger Allgemeine zitiert, lege er sehr viel Wert auf die Akzeptanz von Seiten der Bevölkerung.

„Unfug, sich gegen regenerative Energien zu sperren“

Abgesehen von wenigen Widersprüchen wurde das Konzept der Biogasanlage von den zuständigen Politikern positiv aufgenommen. Bürgermeister Lotterschmid bezeichnete es als „absolut schlüssig“. Die Versorgung mit regenerativen Energien ist in den Augen der Verantwortlichen wichtig. „Es wäre grober Unfug, wenn wir uns sperren würden gegen regenerative Energien“, wird ein weiteres Mitglied zitiert.

Wohnungen und Gewerbe profitieren von Abwärme der Biogasanlage

Die Abwärme der Biogasanlage wird sechs Wohneinheiten und einen kleinen Gewerbebetrieb beheizen. Zudem will Tyroller selbst die in der Biogasanlage entstehende Wärme für sein Wohnhaus sowie verschiedene Agrar-Anlagen nutzen.  Ob noch weitere Anlagen von der Biogasanlage profitieren können, wird momentan geprüft. Für die Öffentlichkeit werden die Pläne zur Biogasanlage am Hofe Tyroller in naher Zukunft ausgelegt.

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