Ersatzveranstaltungen

Kultur trotz Corona: Das planen die Städte im Augsburger Land

Corona legt auch das kulturelle Leben in Bayerisch-Schwaben lahm. Doch die Städte in der Region geben nicht auf. Diese Konzepte sollen in Königsbrunn, Schwabmünchen und Aichach helfen.

Die Lage für Organisatoren kultureller Veranstaltungen in der Region ist angespannt. Viele große Events, die auch zahlreiche Gäste und damit Umsatz in die Region bringen, mussten wegen des Coronavirus abgesagt werden. Doch nicht nur Augsburg, sondern auch die Städte in den angrenzenden Landkreisen haben Konzepte entwickelt, wie der Krise entgegengetreten werden kann.

Ehrenamtliche unterstützen in Königsbrunn

Mit einem großen Besucherdefizit kalkuliert derzeit die Stadt Königsbrunn. Seit über 50 Jahren findet hier der Serenaden-Abend statt, der oft bis zu 1.000 Besucher in die größte Stadt des Landkreises Augsburg lockt. Doch dieses Jahr musste er abgesagt werden. Selbiges gilt für die Gautsch, die mit Bierzelt und Fahrgeschäften ebenfalls traditionell viele Gäste in die Brunnenstadt einlädt. Rebecca Ribarek, Leiterin des Kulturbüros der Stadt, zeigt sich dennoch optimistisch.

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Die Museen der Stadt seien bereits wieder unter Hygieneauflagen geöffnet. Neben Hygienekonzepten und Abstandsregelungen baut die Stadt Königsbrunn jedoch besonders auf ehrenamtliche Helfer und Vereine. Diese unterstützen die Stadtverwaltung, so Ribarek, bei der Umsetzung etwa eines Ferienprogramms für Schüler oder diversen Lesungen und Vorträgen, die ab September wieder starten sollen. Außerdem zeigt sich die Stadt bemüht, finanzielle Ausfälle aufseiten der Künstler möglichst gering zu halten: Fördergelder, die jährlich ausbezahlt werden, gibt es trotzdem – auch ohne Großveranstaltungen. 

Schwabmünchen: Drei Monate Open Air statt Singoldsand Festival 

Das größte kulturelle Event in Schwabmünchen ist das Singoldsand-Festival. Drei Tage dauert die Veranstaltung jedes Jahr. Und zieht damit zwischen 8.000 bis 10.000 Besucher an. Wie alle anderen Großveranstaltungen musste auch hier abgesagt werden. Die finanziellen Einbußen, die sowohl die Stadt als auch Künstler und Agenturen treffen, sind groß. Dennoch organisiert Schwabmünchen einen Ersatz, welcher ebenfalls Musiker in den südlichen Landkreis Augsburg locken soll, jedoch die Besucher entzerrt. Von Mitte Juli bis Mitte September spielen knapp 200 Musiker in insgesamt 17 Konzerten mit strikten Hygienemaßnahmen. Zusätzlich sind zwei Musikveranstaltungen in der Stadthalle organisiert. Diese bringen jedoch keinen finanziellen Gewinn, da die Besucherzahl extrem niedrig gehalten werden wird, wie die Stadt Schwabmünchen auf Anrage mitteilt.

Kunstausstellungen im Freien in Aichach

 

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In finanzielle Schwierigkeiten gerät die Stadt Aichach durch abgesagte Kulturveranstaltungen nicht. Denn sie seien, so heißt es aus dem Rathaus, nicht auf Gewinn ausgelegt, sondern würden aus diversen Töpfen finanziert. Während der Fokus in Schwabmünchen auf Musik liegt, stellt die Stadt Aichach ein erweitertes Kunstprojekt vor. Bisher veranstaltete die Stadt immer eine Kunstnacht kombiniert mit der Kunstmeile. In diesem Jahr soll dies corona-gerecht stattfinden. Dazu sollen die Besuchermengen aufgelockert werden, um größtmögliche Abstände zwischen den einzelnen Personen umzusetzen. Deswegen wird die Kunstmeile unter freiem Himmel vergrößert und verlängert. Zusätzlich holt die Stadt auch Musiker ins freie und plant ein Konzept, um Straßenmusik zu fördern.  

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Kunstausstellungen im Freien in Aichach

 

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