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Großes Potenzial für Gesundheitstourismus in Bayern
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V.

Großes Potenzial für Gesundheitstourismus in Bayern

 Gesundheitsurlaub liegt im Trend. Foto: Randy Faris / Fuse / thinkstock

Die Bayerische Wirtschaft will den Gesundheitssektor und den Tourismus enger miteinander vernetzen. Davon sollen beide Branchen künftig profitieren.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Im Rahmen eines Kongresses der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in dieser Woche auf das große Potenzial des Gesundheitstourismus für den Freistaat hingewiesen: „Bayern hat eine leistungsfähige Gesundheitswirtschaft und einen starken Tourismus. Von einer engeren Vernetzung dieser beiden Querschnittsbranchen würden auch Unternehmen und deren Mitarbeiter vor Ort profitieren. Die steigende Nachfrage nach Komplettangeboten, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, macht den Gesundheitstourismus zu einem lukrativen Zukunftsmarkt“, so Brossardt.

Bayern hat gute Voraussetzungen für Gesundheitstourismus

„Der Gesundheitssektor sorgt in Bayern für einen jährlichen Umsatz von 47 Milliarden Euro. 875.000 Menschen und damit jeder achte bayerische Arbeitnehmer ist in der Gesundheitswirtschaft tätig. Der Tourismus ist mit einem Umsatz von 31 Milliarden Euro ebenfalls von großer Bedeutung für den Freistaat. Bayern ist im Tourismus deutschlandweit Nummer eins: 18,5 Prozent der touristischen Wertschöpfung in Deutschland werden hier erbracht“, erklärte Brossardt. Bei Gästen aus dem In- und Ausland ist Bayern bereits ein sehr beliebtes Reiseziel für Aktiv-, Kultur-, Erholungs- und Gesundheitsurlaub. Brossardt: „Der Freistaat verfügt über viele qualitativ hochwertige Kliniken, Reha-Zentren und weitere medizinische Einrichtungen. Zudem gibt es viele Gesundheits- und Wellnessangebote von der Rhön über den Bayerischen Wald bis nach Oberbayern. Das sind beste Voraussetzungen, den Gesundheitstourismus weiter auszubauen“, so Brossardt.

Trend geht zum Gesundheitsurlaub

„Jede vierte Übernachtung in Bayern findet in einem Heilbad oder Kurort statt“, sagte der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek. „Das zeigt, dass der Trend zum Gesundheitsurlaub geht. Fast jede vierte Gesundheitsreise führt auch nach Bayern. Die bayerischen Heilbäder und Kurorte bieten dafür die medizinische Kompetenz und haben eine hervorragende Infrastruktur.“ Die bayerischen Heilbäder und Kurorte seien mit einer Wertschöpfung von 3,7 Milliarden Euro und 100.000 Arbeitsplätzen im ländlichen Raum ein starker Pfeiler der Gesundheitswirtschaft. „Was wir uns wünschen: mehr Vernetzung der Partner und eine Umkehr im Gesundheitswesen. Weg vom Kurieren der Krankheiten, hin zu einer echten Prävention. Unser Bündnis für gesunde Mitarbeiter, das im Oktober mit wichtigen Partnern wie der DEHOGA, der vbw und der AOK Bayern startet, ist ein wichtiger erster Schritt in diese Richtung.“

Bayern ist Tourismusland Nr. 1 in Deutschland

Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, erläuterte: „Der Gesundheitstourismus ist ein essenzieller Bestandteil der touristischen Nachfrage Bayerns. Von dessen Umsätzen profitieren die beteiligten Leistungsträger indes nicht allein: Über die Hälfte aller Ausgaben kommen dem Einzelhandel beziehungsweise nicht gastgewerblichen Dienstleistungsbetrieben zugute.“ Er ergänzte: „Da es sich beim Gastgewerbe um eine standortgebundene Branche handelt, profitieren von dessen Investitionen, die seit Reduzierung der Umsatzsteuer auf Beherbergungsdienstleistungen nachweisbar enorm angestiegen sind, in weiteren Wertschöpfungsstufen heimische Handwerker, Dienstleister und Zulieferer. Konsequent wäre es, die Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen nunmehr auch auf die Gastronomie auszudehnen.“ Darüber hinaus erinnerte Brandl daran, dass sich bei ändernden Rahmenbedingungen auch die Tourismuswirtschaft anpassen müsse. „Als Tourismusland Nummer eins ist es geradezu unsere Pflicht, unsere Strukturen vorurteilsfrei auf den Prüfstand zu stellen sowie deren Effizienz zu überprüfen. Zugleich sollte, dort wo es sinnvoll ist, ein größeres Augenmerk auf Zusammenarbeit gelegt werden“, so Brandl. 

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