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Best-Practice beim Unternehmerabend im Landkreis
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Regio Augsburg Wirtschaft GmbH/Landkreis Aichach-Friedberg

Best-Practice beim Unternehmerabend im Landkreis

 Landrat Christian Knauer beim Unternehmerabend in Aichach, Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Der Unternehmerabend des Landkreis Aichach-Friedberg hatte einiges zu bieten. Neben Informationen über das aktuelle Geschehen im Landkreis und die Wirtschaftsförderung wollte Landrat Christian Knauer den Unternehmer auch die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Anwenderzentren schmackhaft machen.

Auf Einladung von Landrat Christian Knauer fanden sich Unternehmen aus dem Landkreis Aichach-Friedberg im historischen, ehemaligen Kreisgut in Aichach ein, um sich über die aktuellen Geschehnisse im Landkreis und der Wirtschaftsförderung zu informieren. Für die 40 Teilnehmer bot sich außerdem die Gelegenheit, mehr über die Tätigkeiten der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, die regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft und das dort angesiedelte Projekt TEA (TransferEinrichtungen Augsburg) zu erfahren. Das Best-Practice Beispiel, wie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschule gelingen kann, war das Highlight des Abends.

Wirtschaftsförderung nicht nur im eigenen Landkreis

Da viele gar nicht wissen, für was die Wirtschaftsförderung im Landkreis alles zuständig ist, erläuterte Landrat Christian Knauer deren Aufgabenspektrum. Er betonte, dass die Wirtschaftsreferentin, Daniela Eder, Dienstleisterin der Wirtschaft und Ansprechpartnerin der Betriebe in allen relevanten Fragen rund um die Themen Standortentwicklung und Fördermittelberatung ist. Der Landkreis ist diesbezüglich gut aufgestellt, doch Wirtschaftsförderung findet auch außerhalb des Landratsamtes statt. Hier kommt die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH ins Spiel, die das Regionalmarketing und Regionalmanagement für den gesamten Wirtschaftsraum A³, die Stadt Augsburg, den Landkreis Augsburg und eben auch für Aichach-Friedberg betreibt. Neben den Themen regionale Fachkräftesicherung, Technologietransfer, Standortmarketing für den gesamten Wirtschaftsraum, Klima und Energie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Netzwerk Holzbau gibt es noch vieles mehr, worum sich die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH kümmert. Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, führte in seinem Grußwort kurz in die Angebote und Projekte der Gesellschaft ein.

Kooperationen mit Hochschulen und Anwenderzentren nicht ungenützt lassen

Wer heute im Wettbewerb bestehen will, muss ständig seine Lösungen optimieren und aus Ideen marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickeln. Viele solcher Neuheiten entstehen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Die Teilnehmer des Unternehmerabends erfuhren von Peter Boegler vom Netzwerk der TransferEinrichtungen Augsburg (TEA), wie es möglich ist, solche Ideen und Lösungen gemeinsam mit regionalen Experten zu entwickeln. Die Kooperation mit den Augsburger Hochschulen, Anwenderzentren und Forschungseinrichtungen bietet viele Möglichkeiten. So reichen die Angebote von kleineren Aufträgen wie Studien, Analysen oder Gutachten, der Nutzung von Prüfständen, Laboren oder Apparaten über größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte bis hin zu Fortbildung und Qualifizierung oder der Vermittlung betriebsnaher Studienarbeiten bzw. Praktikanten. Das TEA-Netzwerk berät, informiert und begleitet kleine und mittelständische Unternehmen vom Erstgespräch bis zum Kooperationsprojekt.

Unternehmen begeistert von der Kooperationsmöglichkeit

Auch wenn manch einer der Kooperation mit Hochschulen oder Anwendungszentren zu Beginn des Unternehmerabends noch skeptisch entgegengeblickt hat, so wurde er spätestens durch das Best-Practice Beispiel überzeug. Die Baier Energiesysteme und Service GmbH aus Sand im Landkreis Aichach-Friedberg hat den Weg der Kooperation, in diesem Fall mit dem TEA-Netzwerkpartner Hochschule Augsburg gewählt. Gemeinsam mit Prof. Klaus Kellner entwickelte das Unternehmen ein zielgruppenspezifisches Marketingkonzept für ihr neues Produkt „reparco“. Frau Manuela Baier verwies in ihrem Vortrag auf das technische Know-how innerhalb des kleinen Familienbetriebs, aber auch darauf, dass externes Expertenwissen für die individuelle Lösung der Herausforderung, dieses High-Tech-Produkt entsprechend zu vermarkten, gefragt ist. Diese Erfolgsgeschichte ist ein Best-Practise-Beispiel aus dem Wittelsbacher Land und soll andere Unternehmen motivieren, mit Wissenstransferstellen wie den Hochschulen und Anwenderzentren im Raum A³ zusammenzuarbeiten.

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