ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V.

Bayerische M+E Industrie hält Ausbildungsniveau

Foto: monkeybusinessimages/iStock/thinkstock

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm rechnen für das neue Ausbildungsjahr mit 14.300 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Damit kann 2014 das hohe Ausbildungsniveau des Vorjahres gehalten werden.

Von Sebastian Scheiel, Online-Redaktion

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie erwartet für das Ausbildungsjahr 2014 ein konstant hohes Ausbildungsniveau. Die Metall- und Elektroarbeitgeber gehen 2014 von 14.300 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen aus. Das geht aus der aktuellen M+E Ausbildungsumfrage hervor, die heute in München vor dem Start des Ausbildungsjahres vorgestellt wurde. Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer: „Damit halten wir in unserer Branche das hohe Ausbildungsniveau des Vorjahres.“

Volatiles Umfeld und sehr hohe Übernahmequote

Brossardt weiter: „Unsere Unternehmen bewegen sich in einem volatilen Umfeld. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Ausbildung in der M+E Industrie in Bayern im Jahr 2015 leicht rückläufig sein wird, aber auf einem hohen Stand verharren wird. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge 2015 wird sich laut unserer Umfrage bei 14.000 einpendeln.“ Die Übernahmequote für die Auszubildenden, die 2014 ihre Lehre abschließen, erreicht mit 93,2 Prozent einen Rekordwert. 2015 rechnen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber mit einer erneuten Steigerung der Übernahmequote auf 98,8 Prozent. Die Betriebe versuchen so angesichts rückläufiger Schülerzahlen den drohenden Fachkräftemangel zu kompensieren.  

Zahl der Ausbildungsverträge hätte höher sein können 

Wie die M+E Ausbildungsumfrage ergab, hätten noch mehr Ausbildungsplätze vergeben werden können. Ein Grund hierfür ist, dass 15-20 Prozent eines Absolventenjahrgangs der allgemein bildenden Schulen über unzureichende Ausbildungsreife verfügen. Dies vergrößert die Ausbildungslücke zusätzlich. Ein weiterer Grund ist ein Allokationsproblem. Rund 42 Prozent befragter Unternehmen mit rückläufigen Ausbildungszahlen gaben an, keine geeigneten Bewerber gefunden zu haben. Weitere 15 Prozent konnten ihre Stellen aufgrund mangelnder Bewerber nicht besetzen. Auch konnten Nachsagen nicht immer erfolgreich nachbesetzt werden.

Berufsfindung soll stärker unterstützt werden

Ein wichtiges Ziel ist laut Brossardt, die Jugendlichen bei der Berufsfindung zu unterstützen. Mithilfe einer fundierten und am Arbeitsmarkt orientierten Berufsorientierung in den allgemeinbildenden Schulen soll das geschehen. Auch das Matching von Angebot und Berufswahl könnte so verbessert werden. Der bayme vbm Berufseignungstest setzt hier an. Er ist online durchführbar und stellt die fachliche und berufliche Eignung für mehr als 60 Ausbildungsberufe fest. Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des bayme vbm.

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Die bayerische Metall- und Elektroindustrie erwartet für das Ausbildungsjahr 2014 ein konstant hohes Ausbildungsniveau. Die Metall- und Elektroarbeitgeber gehen 2014 von 14.300 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen aus. Das geht aus der aktuellen M+E Ausbildungsumfrage hervor, die heute in München vor dem Start des Ausbildungsjahres vorgestellt wurde. Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer: „Damit halten wir in unserer Branche das hohe Ausbildungsniveau des Vorjahres.“

Volatiles Umfeld und sehr hohe Übernahmequote

Brossardt weiter: „Unsere Unternehmen bewegen sich in einem volatilen Umfeld. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Ausbildung in der M+E Industrie in Bayern im Jahr 2015 leicht rückläufig sein wird, aber auf einem hohen Stand verharren wird. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge 2015 wird sich laut unserer Umfrage bei 14.000 einpendeln.“ Die Übernahmequote für die Auszubildenden, die 2014 ihre Lehre abschließen, erreicht mit 93,2 Prozent einen Rekordwert. 2015 rechnen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber mit einer erneuten Steigerung der Übernahmequote auf 98,8 Prozent. Die Betriebe versuchen so angesichts rückläufiger Schülerzahlen den drohenden Fachkräftemangel zu kompensieren.  

Zahl der Ausbildungsverträge hätte höher sein können 

Wie die M+E Ausbildungsumfrage ergab, hätten noch mehr Ausbildungsplätze vergeben werden können. Ein Grund hierfür ist, dass 15-20 Prozent eines Absolventenjahrgangs der allgemein bildenden Schulen über unzureichende Ausbildungsreife verfügen. Dies vergrößert die Ausbildungslücke zusätzlich. Ein weiterer Grund ist ein Allokationsproblem. Rund 42 Prozent befragter Unternehmen mit rückläufigen Ausbildungszahlen gaben an, keine geeigneten Bewerber gefunden zu haben. Weitere 15 Prozent konnten ihre Stellen aufgrund mangelnder Bewerber nicht besetzen. Auch konnten Nachsagen nicht immer erfolgreich nachbesetzt werden.

Berufsfindung soll stärker unterstützt werden

Ein wichtiges Ziel ist laut Brossardt, die Jugendlichen bei der Berufsfindung zu unterstützen. Mithilfe einer fundierten und am Arbeitsmarkt orientierten Berufsorientierung in den allgemeinbildenden Schulen soll das geschehen. Auch das Matching von Angebot und Berufswahl könnte so verbessert werden. Der bayme vbm Berufseignungstest setzt hier an. Er ist online durchführbar und stellt die fachliche und berufliche Eignung für mehr als 60 Ausbildungsberufe fest. Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des bayme vbm.

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