Hauptversammlung

BAUER Gruppe trotzt hartem globalen Wettbewerb

Die BAUER-Hauptverwaltung in Schrobenhausen. Foto: BAUER AG
Zuletzt konnte die BAUER AG eine positive Trendwende im operativen Geschäft einleiten. Den internationalen Konkurrenz-Druck bekommt das Unternehmen dennoch weiter zu spüren.

Rund 450 Aktionäre, Aktionärs-Vertreter und Gäste nahmen am 29. Juni an der ordentlichen Hauptversammlung der BAUER AG  teil. Vor Ort informierten sie sich über die Entwicklung des Unternehmens. Es waren rund 59 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft bei der Hauptversammlung anwesend.

Dividende reduziert

Die Aktionäre stimmten mit großer Mehrheit für alle zur Beschluss-Fassung stehenden Punkte der Tagesordnung und unterstützten damit die Vorschläge der Verwaltung. Unter anderem beschlossen sie eine im Vergleich zum Vorjahr leicht reduzierte Dividende von 0,10 Euro je Aktie. „Wir wollen unsere Anteilseigner am Ergebnis beteiligen“, so Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der BAUER AG. „Aufgrund des niedrigeren Nachsteuer-Ergebnisses im Konzern und zur Schonung unseres Eigenkapitals schütten wir etwas weniger aus als 2016.“ Die Ausschüttungsquote – das Verhältnis von Dividende zum Ergebnis je Aktie – hat sich damit jedoch von 8,7 Prozent auf 15,2 Prozent erhöht.

Auftragsbestand gewachsen

Prof. Thomas Bauer berichtete bei der Hauptversammlung über aktuelle Projekte des Unternehmens in der Welt und zur aktuellen Geschäftsentwicklung. Bereits im ersten Quartal entwickelte sich die BAUER Gruppe deutlich besser als im Vorjahr. „Wir haben ein ordentliches Wachstum beim Auftragsbestand im Bau und einen weiterhin guten Auftragseingang im Maschinenbau. Die Leistungsentwicklung im Konzern ist insgesamt sehr erfreulich und liegt weiterhin gut über Vorjahr“, so Bauer.

Starker Konkurrenzdruck

Dennoch warnte der Vorstandsvorsitzende vor allzu euphorischen Erwartungen. „Das Arbeiten als international tätiges Unternehmen rund um den Globus ist nicht leichter geworden“, sagte Bauer und spielte damit auf Krisenherde wie im Nahen Osten an. Die Risiken, dass sich Länder oder ganze Regionen anders entwickeln als gedacht, seien auch weiterhin vorhanden. Zur Unsicherheit trage auch der Protektionismus bei, den einzelne Staaten wie die USA verfolgen. Ziel für die BAUER Gruppe sei es daher, die Trendwende weiter voranzutreiben, um die Ergebnisse wieder nachhaltig zu verbessern, so Bauer.

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