B4B Impuls von Nicola Fritze | 5 Sterne Redner

Gute Vorsätze für 2013? Motivieren Sie sich selbst! Sonst macht’s ja keiner.

B4B Impuls | 09.01.2013

Und wie sieht es mit Ihren guten Vorsätzen aus? Bild: © Kathrin39 - Fotolia.com
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Und wie sieht es mit Ihren guten Vorsätzen aus? Bild: © Kathrin39 - Fotolia.com

Das neue Jahr ist schon gar nicht mehr so neu. Und Ihre guten Vorsätze zum neuen Jahr? Die sind nun auch schon ein paar Tage alt.

Wie viele Ihrer Vorsätze für 2013 haben Sie schon umgesetzt? Oder zumindest damit angefangen? Was, keine?! Naja, nicht erschrecken. Damit sind Sie nicht allein. Es gehört nämlich zu den größten Herausforderungen für uns, unsere Gewohnheiten und unsere Alltagsstruktur zu verändern. Deshalb gibt es in uns eine gewisse Hürde, wenn wir Vorsätze im neuen Jahr verwirklichen möchten.

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Die Sandwich-Methode

Probieren Sie es doch einmal mit folgenden Tricks, um sich eine neue Gewohnheit zuzulegen – und somit einen Ihrer Vorsätze umzusetzen. Eine gute Hilfe beim Umsetzen von neuen Vorhaben ist das Sandwich-Prinzip. Wie das geht? Ganz einfach! Packen Sie das, was Sie neu angehen wollen, zeitlich zwischen zwei alte Gewohnheiten, die Ihnen angenehm sind. Die beiden alten Gewohnheiten sind quasi Ihre „Brotscheiben“. Der Käse, der Schinken und der Salat dazwischen sind Ihr neues Vorhaben, das Sie sich gerne zur Gewohnheit machen wollen. Nehmen wir doch als Beispiel, dass Sie sich vorgenommen haben, mehr Sport zu machen.

Beispiel 1

Ihre Feierabendgewohnheit ist es, erst Zeitung zu lesen und dann etwas zu essen. Jetzt legen Sie künftig den guten Vorsatz „Sport machen“ dazwischen. Sie gehen also zumindest für eine halbe Stunde an die frische Luft oder machen zuhause ein kleines Workout. Schon haben Sie ihr persönliches Sandwich-Prinzip angewendet!

Beispiel 2

Oder packen Sie abends — zwischen ihre Gewohnheiten „Zähneputzen“ und „im Bett noch was lesen“ — Ihren neuen guten Vorsatz „mehr Bewegung“. Machen Sie noch zehn Minuten Gymnastik, bevor Sie sich ins Bett kuscheln und das Buch aufschlagen. Das ist einfach, aber funktioniert.

Beachten Sie dabei, was Verhaltensforscher herausgefunden haben. Es dauert mindestens 28 Tage, bis Ihr Gehirn ein neues Verhaltensmuster – sprich eine neue Gewohnheit - installiert hat.  Also halten Sie mindestens 28 Tage durch! Dann wird Ihr Vorhaben zu einer Gewohnheit.

Lieber mini als nix!

Ganz wichtig ist zudem, dass Sie sich nicht zu viel auf einmal vornehmen. Das wichtigste Prinzip beim Umsetzen Ihrer guten Vorsätze lautet deshalb: Lieber mini als nix! Das widerspricht zwar unserem Impuls, immer ganz viel auf einmal erreichen zu wollen. Doch die meisten Pläne zur Veränderung von Gewohnheiten scheitern daran, dass wir uns zu viel auf einmal vornehmen.

Mini-Schritt heißt, dass Sie nur so viel für Ihr Vorhaben tun, wie es Ihnen mit Leichtigkeit und gutem Gefühl möglich ist. Sie müssen sich sagen hören: „Das kann ich nun wirklich mal machen, dass schaffe ich leicht.“ Das Motto heißt also: Wenn Sie nicht das tun, was Sie tun sollten, dann tun Sie wenigstens das, was Sie gerade tun können. Und wenn es nur fünfzehn Minuten Stretching im Wohnzimmer oder Büro sind. Hauptsache, die Aufgabe, die Sie sich stellen, ist so leicht, dass sie keine Versagensängste wecken kann. Weil Sie gar nicht scheitern können!

Die wichtigste Regel beim Umsetzen Ihrer Vorsätze lautet also: Seien Sie gut zu sich selbst. Verschaffen Sie sich kleine Erfolgserlebnisse. Hängen Sie die Messlatte ruhig erst mal niedrig. Das garantiert, dass Sie es schaffen. Dann können Sie Latte ja Mini-Schritt für Mini-Schritt nach oben legen. Bis Sie es dorthin geschafft haben, wo Sie am Silvesterabend hin wollten!

Und zum Schluss noch ein Hinweis: Wir sind nicht allein unterwegs! In unserem Kopf ist eine ganze Rasselbande, die sich fröhlich bis kritisch zu unseren Vorsätzen auslässt. Der innere Kritiker winkt nur ab und weist darauf hin, dass wir sowieso nicht genug Selbstdisziplin haben. Der innere Motivator ruft dagegen „Tschaka! Du kannst das!“ Der innere Perfektionist nörgelt nur rum, denn es ist einfach nie gut genug! Und unser Schlappi rollt sich mit einem „lass die doch alle reden“ gemütlich auf dem Sofa zusammen. Unsere inneren Stimmen können uns ganz schön ausbremsen und sind geschickt darin, uns davon zu überzeugen, alles beim Alten zu lassen. Übernehmen Sie das Kommando in Ihrem Kopf und lassen Sie sich nicht dazwischen quatschen!

In ihrem Buch „Raus aus der Grübelfalle! Wie Sie Ihre Denkgewohnheiten ändern und Ihre Persönlichkeit gezielt weiter entwickeln“ gibt Nicola Fritze zahlreiche  nützliche Tipps, wie Sie Ihre inneren Saboteure wie den Kritiker oder Ihren inneren Perfektionisten zu einem Team machen, das Sie beim Umsetzen von guten Vorsätzen unterstützt. Das neue Buch von Nicola Fritze „Motivier Dich selbst, sonst macht’s ja keiner!“ mit 50 einfachen und effektiven Tipps für die Selbstmotivation erscheint am 25.2.2013 und kann über den angegebenen Link vorbestellt werden.

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