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Weber + Hummel plant Wohnbebauung auf der Insel
Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen

Weber + Hummel plant Wohnbebauung auf der Insel

Illustrationen der geplanten Bebauung, Foto: Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen
Illustrationen der geplanten Bebauung, Foto: Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen

Das Stuttgarter Architekturbüro Weber + Hummel plant die Wohnbebauung im Zuge der Umgestaltung der Neu-Ulmer Insel. Das Modell des Siegerentwurfs wird ab sofort in der Immobilien-Abteilung der Sparkasse ausgestellt.

Die 13-köpfige Bewertungs-Kommission im Rahmen des von der Stadt Neu-Ulm und der Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen eingeleiteten Gutachter-Verfahrens war in der zweiten Verfahrensrunde einer Meinung. Die Bewertungs-Kommission gab den Planern aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt einstimmig den Zuschlag. Weber + Hummel setzte sich damit klar gegen die Kollegen von Nething Generalplaner (Neu-Ulm) und Weinbrenner, Single, Arabzadeh (Nürtingen) durch.

Es entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit 17 neuen Wohnungen

„Diese zweite Runde hat sich voll gelohnt. Ich freue mich, dass wir jetzt gemeinsam zu einem tollen Ergebnis gekommen sind. Der Vorschlag von Weber + Hummel ist sowohl von der Wirtschaftlichkeit her, als auch in Bezug auf die Wohnqualität hervorragend“, sagte Dr. Armin Brugger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen. Den Planungen des Stuttgarter Büros zufolge werden auf der Insel zwei Mehrfamilienhäuser mit 17 neuen Wohnungen mit großzügigen Grundrissen entstehen. Sie werden eine Gesamtwohnfläche von 2.800 m² haben. Im Erdgeschoss sind jeweils Gewerbeflächen mit insgesamt 430 m² vorgesehen.

Plastisches Gebäude mit großen Öffnungen

Auch der Vorsitzende der Bewertungskommission, Prof. Arno Schmid, Leonberg, und sein Kollege, Prof. Dr. Franz Pesch, Stuttgart, sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Der Entwurf von Weber + Hummel präsentiert sich als plastisches Gebäude mit großen Öffnungen. Das signalisiert eine interessante Außenorientierung. Dies ist für die Lage am Fluss eine sehr gute Lösung. Am Donauufer muss man nicht so zurückhaltend bauen wie an anderer Stelle“, so Prof. Dr. Pesch. Außerdem sei es den Planern aus Stuttgart gelungen, das Bauvolumen insgesamt sehr gut zu verteilen. So sei nicht nur die Angrenzung zur Uferseite, sondern auch die Angrenzung zum Brückenhaus der Sparkasse und zu einer künftigen weiteren Bebauung der Insel sehr gut gelöst. Das Gebäude zur Donau hin ist sechsgeschossig und fast 20 Meter hoch. Der Komplex zur Straße ist mit vier Geschossen deutlich niedriger. „Auch die Tatsache, dass bei diesem Vorschlag sogar noch Grünflächen für die Bewohner nutzbar sind, hebt den Entwurf hervor“, so Prof. Schmid.

Gerold Noerenberg ist zufrieden mit der Entscheidung

Für Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg war der Tag der Entscheidung „ein wirklich schöner Tag“. „Es haben sich alle Fraktionen des Stadtrats zum gemeinsamen Votum bekannt. Ich bin ja mal gespannt, was die Bürgerinnen und Bürger von Neu-Ulm in ein paar Jahren sagen werden, wenn das Vorhaben realisiert ist. Ich glaube, sie werden begeistert sein. Wir haben eine sehr interessante und vor allem tragfähige Lösungen gefunden“, so der OB.

www.sparkasse-neu-ulm-illertissen.de

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