Neu-Ulm/Ulm | 16.09.2010

Allgaier Lkw vor U2 Konzertbühne
Die Rockband „U 2“ gab am 15. 9. Ein restlos ausverkauftes Konzert im Olympia Stadion. Mit dabei: Über 30 Lastwagenfahrer der Spedition Allgaier aus Neu-Ulm.
Am 15. September gab „U2“ im Rahmen ihrer Europatournee im restlos ausverkauften Münchner Olympiastadion ein Konzert. Das letzte Konzert der Tournee im deutschsprachigen Raum. Mit dabei waren auch über 30 Lastwagenfahrer der Spedition Allgaier aus Neu-Ulm. Diese haben derzeit die Aufgabe, das Equipment zu transportieren. Und das hat es in sich: Rund 170 Tonnen müssen für die gigantischen Shows der irischen Superband durch Europa transportiert werden.
Rockstars und Logistik-Asse
Die Spedition Allgaier aus Neu-Ulm transportiert mit über 30 Lastwagen das tonnenschwere Material für die Shows der Weltstars. Angefahren werden die großen Stadien Europas. Damit sind die Neu-Ulmer Teil der gewaltigen Flotte, die das Equipment von „U2“ mit 125 Lastwagen durch Europa fährt. Mit rund 170 Tonnen Equipment lässt sich die irische Superband auch nicht lumpen. Die Lastwagen aus Neu-Ulm waren mit „U 2“ in Turin, Horsens, Wien, Zürich, Brüssel, Frankfurt, Helsinki, Athen und München. Außerdem in San Sebastian, Rom, Hannover,Moskau, Istanbul, Paris, Sevilla und Coimbra in Portugal. Die Konzerte der irischen Superband um Sänger Bono sind Shows der Superlative. Die Bühne ist 50 Meter hoch und kostete 30 Millionen Euro. Zum Auf-und Abbau werden immer 200 Arbeiter und acht Tage benötigt. Deswegen werden drei Bühnen quer durch Europa transportiert. Auch kommerziell bricht die Show alle Rekorde. Die vier Musiker setzen bei den 93 Konzerten der Welttournee voraussichtlich über 750 Millionen Euro um. Damit toppen sie sogar die letzte Tournee der Rolling Stones.
Lohnende Erfahrung für Trucker
Für die Lkw-Fahrer der Allgaier Spedition sind die „U 2“-Shows ebenfalls ein großes Erlebnis. Die Lastwagen sind neben den Stadien geparkt. Dort grillen die Trucker und hören nebenher Bono und Co. Die Stimmung aus den Stadien schwappt dabei schnell zu den Lkw-Fahrern herüber. Gelegentlich gibt es auch Tickets für die in der Regel ausverkauften Konzerte. Diese Tickets sind dann natürlich im Unternehmen in Neu-Ulm heiß begehrt. „Es freut uns natürlich, dass wir – wie in den vergangenen Jahren für Robbie Williams und die Rolling Stones – nun bei U2 mithelfen, die größten Shows des Jahres zu realisieren“, sagte Michael Dangel, Geschäftsführer der Konrad Allgaier Spedition GmbH & Co.KG, stolz.
Über die Allgaier Gruppe
Die Konrad Allgaier Spedition GmbH & Co.KG wurde im Jahre 1978 durch Konrad Allgaier in Neu-Ulm gegründet. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 180 Mitarbeiter und ist Spezialist für Projekt-, Maschinen- und Eventlogistik bis hin zu kompletten Betriebsverlagerungen. Mit einem Fuhrpark von rund 90 Fahrzeugen aller Größen ist die Konrad Allgaier Spedition GmbH für alle Arten von Schwer- und Spezialtransporten bestens gerüstet. Stark ist die Spedition auch im Bereich der Osteuropa-/GUS-Verkehre. Bis an die chinesische Grenze und vereinzelt auch darüber hinaus werden Güter transportiert. Im Bereich Lagerlogistik werden rund 50.000 qm Lagerfläche bewirtschaftet. Zudem verfügt die Spedition über ein offenes Zoll-Lager und viel Kompetenz bei der Zollabwicklung, besonders bei Importen aus den osteuropäischen Ländern. Auch im Bereich Eventlogistik ist die Allgaier Spedition sehr leistungsstark. Die Neu-Ulmer transportierten in den vergangenen Jahren die Bühnen der Rolling Stones, von Robbie Williams, Genesis, Depeche Mode und Herbert Grönemeyer sowie auch für die Papst-Messen. Geschäftsführer ist Michael Dangel.
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