Neu-Ulm/Ulm | 07.10.2011

Die Schüler-Ingenieur-Akademie startete mit einem Besuch auf der IAA ins neue Schuljahr, Foto: Südwestmetall
Zwanzig Schülerinnen und Schüler der Schüler-Ingenieur-Akademie nahmen am Informationstag „GOING – Ingenieur-Nachwuchs für die Automobil-Industrie“ teil. Zu diesem Informationstag wurden sie vom Verband der Automobil-Industrie eingeladen.
Zum Projektstart der diesjährigen Schüler-Ingenieur-Akademie in Ulm fuhren zwanzig Schülerinnen und Schüler auf die Internationale Automobil-Ausstellung nach Frankfurt. Sie nahmen am Informationstag „GOING – Ingenieur-Nachwuchs für die Automobil-Industrie“ teil, zu dem sie vom Verband der Automobil-Industrie (VDA) eingeladen wurden. „Dort können sie die neuesten technischen Entwicklungen von Ingenieuren live erleben. Dies wird sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen“, betont Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm.
Einblicke in Entwicklungs- und Ausbildungs-Abteilungen
Der Ingenieurberuf ist spannend. Aus diesem Grund haben sich die Schüler für eine Teilnahme an der Schüler-Ingenieur-Akademie entschieden und beschäftigen sich im nächsten Schuljahr jeden Freitag-Nachmittag mit den Themen Werkstoffkunde, Design, Robotik, Elektronik und Maschinenbau. Sie erhalten Einblicke in Entwicklungs- und Ausbildungs-Abteilungen der Firmen CASSIDIAN, Daimler, Gardena, Evobus und die Wieland-Werke. Außerdem lernen sie Labore der Hochschule und der Universität kennen.
Besuch der Firmenstände von Audi, Emitec und Faurecia
Am GOING Tag besuchten sie nach dem Vortrag „Spannender Berufsalltag eines Ingenieurs im Rennsport“ die Firmenstände von Audi, Emitec und Faurecia. „Wie stößt der Airbag eigentlich durch das Armaturenbrett, ohne den Beifahrer zu verletzen?“, fragte Tommy Stoffel. Sara Leimann beeindruckte besonders das Material Carbon und Emre Ertürk konnte kaum glauben, dass Sportwagen heute im Vergleich weniger verbrauchen als „normale“ Autos.
Schüler sollen für Zukunftsthemen begeistert werden
Was alle interessiert ist die Technik, die hinter diesen Technologien steckt. „Wir möchten die Schüler für Zukunftsthemen begeistern“, erklärt Hans-Thomas Ebner vom VDA. „Und vielleicht stehen einige der Schülerinnen und Schüler in ein paar Jahren selber auf der IAA und dann als stolze Entwickler neuer Produkte und Technologien.“
Über die Schüler-Ingenieur-Akademie
Die Schüler-Ingenieur-Akademie gibt es in Ulm seit 2003. Sie ist ein Projekt, das von Südwestmetall, dem Verband der Metall- und Elektro-Industrie unterstützt wird. Bislang haben 149 Schüler, davon 68 Schülerinnen, teilgenommen. Von 65 ehemaligen Schülern haben sich bereits 34 für ein naturwissenschaftlich-technisches und weitere zwölf für ein betriebswirtschaftlich-technisches Studium entschieden. Weitere Informationen zur Schüler-Ingenieur-Akademie finden sich unter www.sia-bw.de, www.sia.ulm.de, www.start2000plus.de und www.suedwestmetall.de.
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