Neu-Ulm/Ulm | 22.01.2010
Schüler der Albert-Einstein-Hauptschule und Ulrich-von-Ensingen-Realschule haben sich bei einem Auszubildenden der Firma Bareiss über den Beruf des Industriemechanikers informiert. Sie bekamen wertvolle Tipps aus erster Hand zum Auswahlverfahren und zur Ausbildung.
Während andere Klassenkameraden an ihrem freien Nachmittag ihren Hobbys nachgehen, informierten sich 18 Schüler über technische Berufe. Sie alle haben sich für das Projekt Berufswahlkompass von der Agentur für Arbeit, BBQ und Südwestmetall entschieden, um sich fit für die Zukunft zu machen. „Zeigt was ihr drauf habt und dass ihr offen und interessiert seid“, empfiehlt Roman Schönberger den Jugendlichen für das Vorstellungsgespräch. Der 18-Jährige ist Auszubildender im 3. Lehrjahr bei der Firma Bareiss in Oberdischingen. Er erzählt, wie er zu seiner Berufswahlentscheidung gekommen ist und wie er es geschafft hat, einen Ausbildungsplatz zu ergattern. „Der Industriemechaniker bietet viele Fachrichtungen und Möglichkeiten. Deshalb achtet bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs auch auf das Einsatzgebiet der Firma“, sagt er.Die Schüler sind neugierig und fragen, ob man nach einem Arbeitstag noch Zeit für Sport hat. „Am Anfang lernt man die Metallverarbeitung kennen, das heißt auch mal: Feilen bis man an den Händen Blasen bekommt“, erläutert er. „Lange Arbeitstage ist man nach der Schule nicht gewöhnt, und da ist man abends richtig müde.“ Heute falle ihm das gar nicht mehr auf, er könne seine Freizeit viel besser einteilen. „Ich spiele beispielsweise dreimal in der Woche Fußball“, sagt Schönberger.
Von der Arbeitswelt eine Vorstellung zu bekommen, ist ein Ziel des Berufswahlkompasses, der von der Agentur für Arbeit und Südwestmetall finanziert und von Mitarbeitern der BBQ gGmbH umgesetzt wird. Informationen aus erster Hand kommen bei den Schülern gut an. Viele Schüler nehmen wichtige Eindrücke mit, die sie bei der Erarbeitung ihrer beruflichen Perspektive weiterbringen.
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