Neu-Ulm/Ulm | 30.01.2012

Die ausgezeichneten Kindergärten, Foto: IHK Ulm
Als „Haus der kleinen Forscher“ zeichneten IHK- Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle und Nadine Nobile von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ 19 Kindergärten aus. Insgesamt konnten bereits über 50 Kindergärten als ‚Haus der kleinen Forscher‘ ausgezeichnet werden.
„Die Erzieherinnen und Erzieher unserer Region zeigen ein großes Interesse an der natur-wissenschaftlichen Bildung. So konnten wir insgesamt bereits über 50 Kindergärten als ‚Haus der kleinen Forscher‘ auszeichnen“, lobt Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, das Engagement. Um eine Zertifizierung zu erhalten, müssen die Einrichtungen drei Voraussetzungen erfüllen: Das Forschen und Experimentieren muss fester Bestandteil des Kindergarten-Alltags sein. Außerdem müssen die Erzieherinnen und Erzieher ihre naturwissenschaftlichen Angebote ausführlich dokumentieren. Die Erzieherinnen und Erzieher müssen darüber hinaus regelmäßig an den Fortbildungen teil nehmen, die von der IHK Ulm in Kooperation mit der Stiftung angeboten werden.
19 Kindergärten der IHK-Region Ulm haben die Anforderungen erfüllt
Diese Anforderungen haben nun weitere 19 Kindergärten der IHK-Region Ulm erfüllt. Das Zertifikat erhalten haben in Ulm der Evangelische Kindergarten „Zwergenkiste“, der Katholische Kindergarten St. Michael, der Städtische Kindergarten in der Lindauer Straße sowie die Städtische Integrativkindertages-Einrichtung im Sudetenweg und der TSG Sportkindergarten "Bärenstark".
Die ausgezeichneten Kindergärten im Alb-Donau-Kreis
Im Alb-Donau-Kreis wurden der Antoniuskindergarten "Villa Sonnenschein" in Illerkirchberg, die evangelische Kindertagesstätte Bernstadt, der katholische Kindergarten St. Joseph in Erbach-Ringingen, der Kindergarten "LuBe" in Weilersteußlingen und der Städtische Kindergarten „Pusteblume“ in Blaubeuren ausgezeichnet.
„Haus der kleinen Forscher“ im Landkreis Biberach
Im Landkreis Biberach können sich der Gemeinde-Kindergarten "Morgentau" in Schwendi, der Kindergarten „Schlossgut“ in Warthausen, die Katholischen Kindergärten St. Franziskus in Biberach und in Gutenzell-Hürbel, St. Margaretha in Otterswang, Don Bosco in Hürbel, der Kindergarten Sankt Remigius in Biberach sowie der Städtische Kindergarten im Grünen Weg in Ochsenhausen und die Kindertages-Stätte in der Wielandstraße in Biberach ein „Haus der kleinen Forscher“ nennen.
Das Zertifikat ist zwei Jahre gültig
Das Zertifikat ist für die Dauer von zwei Jahren gültig. Danach können sich die Kindergärten erneut bewerben. Der Schülerhort im Böfinger Weg in Ulm, der Kindergarten „Kunterbunt“ in Laichingen und der Städtische Kindergarten „Lila Villa“ in Erbach-Dellmensingen haben dies getan. Diese Kindergärten wurden nun bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet.
Fortbildungen und Angebote der IHK sind eine Bereicherung
„Das ‚Haus der kleinen Forscher‘ ist ein wichtiger Bestandteil unserer alltäglichen Arbeit mit den Kindern geworden – die Fortbildungen und Angebote der IHK sind eine absolute Bereicherung für uns. Die Experimentier-Freude und das Leuchten der Kinderaugen sprechen für sich“, kommentiert die Kindergarten-Leiterin Petra Bleher vom Kindergarten „Lila Villa“ den Erhalt der zweiten Auszeichnung. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ möchte mit einer Auszeichnung die Arbeit der Erzieher würdigen. „Sie zeigt, dass sich die Kindergärten beständig und auf einer breiten Basis mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen in ihren Einrichtungen beschäftigen, sagt Nadine Nobile, der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.
Rund 60 Kindergarten-Kinder haben teilgenommen
Teilgenommen haben an der Veranstaltung in der IHK Ulm neben den Erzieherinnen und den Trägern der Einrichtungen rund 60 Kindergartenkinder sowie Eltern. Umrahmt wurde die Veranstaltung von den kleinen Forschern selbst mit Experimenten und Aufführungen. Im Anschluss an die Auszeichnung forschten 12 Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse der Albert-Einstein-Realschule Ulm gemeinsam mit den Kindergarten-Kindern an verschiedenen Experimentier-Stationen.
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