IHK Ulm

IHK Ulm stärkt den Technologie-Transfer

Neu-Ulm/Ulm | 19.08.2011

Technologie-Transfer-Beauftragter Gernot Schnaubelt der IHK Ulm
Technologie-Transfer-Beauftragter Gernot Schnaubelt der IHK Ulm

Kleine Unternehmen finden oft nur schwer den Draht zur Wissenschaft. Der neuer Technologie-Transfer-Beauftragte der IHK soll hier nun als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft Pforten öffnen.

Die IHK Ulm setzt sich schon seit vielen Jahren verstärkt für die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ein. Durch Kooperationen soll die Innovationskraft der regionalen Unternehmen gestärkt werden.

Technologie-Transfer leicht gemacht

Ein Pilotprojekt aus den Jahren 2008 und 2009, welches die IHK Ulm finanzierte, war hierbei richtungsweisend. Es war so erfolgreich, dass daraus ein spezielles Förderprogramm der Landesregierung zur Stärkung des Technologie-Transfers für ganz Baden-Württemberg resultierte. Aus Mitteln der EU werden landesweit nun mehr als ein Dutzend Technologie-Transfer-Beauftragte bis 2013 gefördert. „Unsere Erfolge mit der Strategie der persönlichen Beratung vor Ort, gepaart mit den richtigen Instrumenten, hat die Landesregierung überzeugt,“ so Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm. Sälzle gilt als der Wegbereiter des Förderprogramms.

Technologie-Transfer-Beauftragte

Im Rahmen dieser Fördermaßnahme wird sich die IHK Ulm die nächsten drei Jahre nochmals deutlich stärker dem Technologie-Transfer widmen. Hierzu wurde bereits Gernot Schnaubelt als Technologie-Transfer-Beauftragter eingestellt. Ziel des Projektes ist es, kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu erleichtern. Sie sollen einfach mit den wissenschaftlichen Kompetenzträgern der Hoch-schulen, der Universität und angegliederten Instituten in Kontakt treten können.

Neue Möglichkeiten für den Mittelstand

„Innovationen aus Baden-Württemberg sind auf allen Weltmärkten vertreten und sichern damit die Wirtschaftskraft des Landes. Diese Position kann nur dann gehalten und weiter ausgebaut werden, wenn permanent neue Innovationen und Entwicklungen erarbeitet werden“, sagt Sälzle. Entwicklungs- und Forschungs-Kooperationen seien dabei der Schlüssel zu diesen Innovationen und Entwicklungen. Doch die kleinen und mittleren Unternehmen haben oft Schwierigkeiten, wenn es darum geht, die Tür zur Wissenschaft zu öffnen. Genau hier setzt der neue Technologie-Transfer-Beauftragte der IHK Ulm an.

Der Draht zur Wissenschaft

Gernot Schnaubelt, Master of Science der „Betrieblichen Umweltinformatik“, wird gezielt auf die Unternehmen zugehen und ihnen die Tür zur Wissenschaft öffnen. Wer bereits auf der Suche nach geeigneten Partnern ist, kann sich auch direkt an den Technologie-Transfer-Beauftragten, Gernot Schnaubelt, unter Tel. 0731 / 173-179, E-Mail schnau-belt(at)ulm.ihk.de wenden.

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