Neu-Ulm/Ulm | 25.01.2012
Die IHK-Region Ulm ist nach wie vor die jüngste Region in Deutschland. Sie verfügt außerdem über eine besonders günstige Altersstruktur. „Das sind echte Standortvorteile für unsere Region“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle.
Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in der IHK-Region Ulm betrug zum 31. Dezember 2010 41,7 Jahre. Damit ist die IHK-Region Ulm die Region mit dem niedrigsten Durchschnittsalter aller 80 IHK-Regionen in Deutschland. Die IHK-Region liegt zwei Jahre unterhalb des Bundesdurchschnitts und 1,1 Jahre unterhalb des Durchschnittsalters von Baden-Württemberg. Baden-Württemberg wiederum stellt nach Hamburg das bevölkerungs-jüngste Bundesland in Deutschland dar. Und keine der Regionen in Baden-Württemberg weist ein höheres Durchschnittsalter als den Bundeswert auf.
Günstiges Umfeld verstärkt Standortvorteil für die IHK-Region Ulm
Eine weitere Region mit niedrigem Durchschnittsalter grenzt auf bayerischer Seite mit der IHK-Region Augsburg (42,9 Jahre) an. Somit wird der Standortvorteil für die IHK-Region Ulm durch das günstige Umfeld noch verstärkt. Zudem stellt sich auch die gesamte Altersstruktur in der IHK-Region Ulm besonders günstig dar. So hat die Region den größten Anteil der Bevölkerungs-Gruppe der unter 18-Jährigen in Baden- Württemberg. Dagegen weist sie bei den über 65-Jährigen den niedrigsten Anteilswert im Land auf.
IHK-Region Ulm: Voraussichtlich auch im Jahr 2030 die jüngste Region
Nach der Bevölkerungs-Prognose des Statistischen Landesamtes wird die IHK-Region Ulm auch im Jahr 2030 die Region mit dem niedrigsten Durchschnittsalter in Baden- Württemberg sein, wenngleich sich dieses um etwa vier Jahre erhöht. Zudem wird die IHK-Region Ulm den geringsten Bevölkerungs-Rückgang verzeichnen. Ursache dieser Entwicklung ist zum einen das überdurchschnittliche Geburten-Niveau. Zwar liegt auch in der IHK-Region Ulm die Geburtenrate unter dem bestands-erhaltenden Niveau. Mit durchschnittlich 4.500 Geburten pro Jahr wurde die durchschnittliche Zahl der Sterbefälle im Zeitraum von 2008 bis 2010 aber dennoch übertroffen. Zudem war die IHK-Region Ulm neben der IHK-Region Stuttgart die einzige Region in Baden-Württemberg, die im Jahr 2010 noch einen Geburten-Überschuss verzeichnen konnte.
Positiver Wanderungssaldo aufgrund Wirtschaftsstärke und Lebensqualität
Auch der positive Wanderungssaldo zu trägt zu den genannten Entwicklungen bei. Aufgrund der Wirtschaftsstärke und der hohen Lebensqualität wirkt die IHK-Region Ulm seit Jahren als Zuwanderungs-Magnet. Im Jahr 2010 zogen rund 387 Menschen mehr zu, als im gleichen Zeitraum fortzogen. Und in den Vorjahren fiel der positive Wanderungssaldo oftmals noch deutlich höher aus. „Die Bevölkerungs-Zahlen für unsere Region sind sehr erfreulich. Dennoch sollten wir nicht die Augen davor verschließen, dass auch unsere Region von der demografischen Entwicklung betroffen sein wird. Vor allem die Alterung der Gesellschaft ist eine große Herausforderung“, kommentiert Otto Sälzle von der IHK die Ergebnisse.
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