Neu-Ulm/Ulm | 05.10.2010

1. Ulmer Netzwerktag im Business Center Ulm
1. Ulmer Netzwerktag im bestens gefüllten Business Center Ulm. Verbindung vieler Netzwerke der Region möglich
Gemeinsam ein Netzwerk bilden und sich mit andern Netzwerken, Privatpersonen und Unternehmen zu verbinden, das war das Ziel der über 30 Unternehmen beim 1. Ulmer Netzwerktag. Dazu kamen neben Hauptredner Otto Sälzle von der IHK viele Interessierte, von der Privatperson bis hin zu Vertretern großer mittelständischer Unternehmen der Region.
„Wir waren sehr überrascht, mit so einer großen Resonanz hätten wir nicht gerechnet“, sagt Petra Bergmann. Zusammen mit Erwin Kögel, Ramona Probst und Nicki Schwann hatte sie den 1. Ulmer Netzwerktag für 30 Unternehmen organisiert. Im Business Center Ulm konnten die über 200 Besucher bestens netzwerken und den Reden sowie zahlreichen Interviews folgen. Das Gebäude befindet sich in Galerieform über zwei Stockwerke im ersten Bauabschnitt des Stadtregals. Petra Bergmann erfüllte das Motto des Tages „besser miteinander“ sogleich mit Inhalt. Im Vordergrund stehe beim Netzwerken, sich persönlich kennen zu lernen und das Unternehmen zu begreifen. „Dabei sollte nicht der schnelle Auftrag oder Umsatzzahlen im Vordergrund stehen, sondern der Aufbau des Kontaktes“, sagte Bergmann, „denn Bindungen entstehen nie zwischen Institutionen oder durch die Produkte, sondern nur von Mensch zu Mensch.“
Partnerschaftliche Bindung ein Mittel gegen den Fachkräftemangel
In seinem Kurzreferat zeigte Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, mit welchen Mitteln seine Institution bereits partnerschaftliche Bindungen schaffe, beispielsweise zwischen Kindergärten, Schulen und Betrieben. „In Zeiten des Fachkräftemangels wird es entscheidend sein, das Potential an gut ausgebildeten Arbeitskräften zu erhöhen und das bestehende besser auszuschöpfen“, sagte Sälzle. Auch die Unternehmen beim 1. Ulmer Netzwerktag werden in den nächsten Jahren mehr Fachkräfte brauchen, zeigte sich Sälzle überzeugt.
Mikrokredite kommen gut an
Jörg Angelmeier vom Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm führte im Interview mit Thomas Kießling aus, was sich hinter dem bundesdeutschen Pilotprojekt der Mikrokredite verbirgt. „Klar, Kleinstkredite sind durch den Nobelpreisträger 2006, Muhammad Yunus für Entwicklungsländer bekannt geworden, wir bieten sie nun für die Region für Unternehmen und Freiberufler an“, sagte Angelmeier. Und es hatte den Eindruck, dass einige der Besucher beim 1 Ulmer Netzwerktag daran großes Interesse zeigten.
Auch für die Stimmung wurde gesorgt
Durch die Jazzband „Salsaria“ und das Team des Business Centers Ulm, das die Gäste perfekt versorgte, war der Rahmen für gutes Netzwerken bestens gesteckt. „Wir werden auf jeden Fall einen zweiten Ulmer Netzwerktag veranstalten“, waren sich die Organisatoren einig.
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