IHK Ulm

Absolventen der IHK-Prüfungen ausgezeichnet

Neu-Ulm/Ulm | 25.11.2011

Erfolgreichste Absolventen der IHK-Prüfungen wurden ausgezeichnet, Foto: IHK Ulm
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Erfolgreichste Absolventen der IHK-Prüfungen wurden ausgezeichnet, Foto: IHK Ulm

Feierstunde der Berufsbildung: Die erfolgreichsten Absolventen der IHK-Prüfungen wurden ausgezeichnet. Angesichts des Fachkräftemangels unterstrich Seifert die Bedeutung der beruflichen Aus- und Weiterbildung für Unternehmen.

66 Absolventen der Berufs-Ausbildung und der beruflichen Fortbildung wurden mit einem Preis für ihre hervorragenden Prüfungs-Leistungen ausgezeichnet. Die Auszeichnungen fanden in der Lindenhalle Ehingen statt. IHK-Vizepräsident Harald Seifert und IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle.

Es gab viele Preise für ihre hervorragende Prüfungs-Leistungen

Ausgezeichnet wurden 30 Auszubildende von insgesamt 2.707 Absolventen der dualen Ausbildung, die ihre Prüfungen mit „sehr gut“ abgeschlossen haben. 200 Prüfungs-Absolventen wurde bereits eine Belobigung für besonders gute Prüfungs-Leistungen zugesandt. Von den 888 Absolventen der IHK-Fortbildungsprüfungen wurden 36 Preisträger und Prüfungsbeste für ihre herausragenden Prüfungs-Leistungen ausgezeichnet. 29 Prüfungs-Teilnehmern wurde eine Belobigung zugesandt.

Mangel an Fachkräften wird zunehmen

In seiner Begrüßung gratulierte IHK-Hauptgeschäftsführer Sälzle allen erfolgreichen Ausbildungs-Absolventen zu ihrer Leistung. Außerdem würdigte er die hervorragende Arbeit der Berufsschulen und Unternehmen in der dualen Ausbildung junger Menschen. Vizepräsident Seifert unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung der beruflichen Aus- und Weiterbildung für unseren dynamischen und erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Jedoch mahnte Seifert: „Wir werden einen großen Mangel an Arbeitskräften haben. Es geht keineswegs nur um Ingenieure, sondern vielmehr um Fachkräfte mit einer gewerblich-technischen oder natur-wissenschaftlichen Berufsausbildung.“

Bildungs-Partnerschaften sind der beste Garant für qualifizierte Bewerber

Seifert appellierte an die Unternehmen, sich in der Bildung zu engagieren: „Bildungs-Partnerschaften sind der beste Garant, künftig genügend qualifizierte Bewerber für die duale Ausbildung zu erhalten.“ Die IHK Ulm hat inzwischen 40 Projekte initiiert, um dem Fachkräfte-Mangel entgegen zu wirken. Exemplarisch zu nennen sind hier die Bildungs-Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen, die Ausbildungs-Botschafter und die Jugendbegleiter. Ist eine Berufs-Entscheidung gefallen, begleitet die IHK Ulm die Auszubildenden mit der Azubi-Akademie. Mit der Demografie-Initiative spricht die IHK Ulm gezielt Personal-Verantwortliche in Unternehmen an. Damit will sie dem demografischen Wandel entgegenwirken.

IHKs arbeiten seit Jahren in der beruflichen Qualifizierung

Seit Jahrzehnten arbeiten die IHKs in der beruflichen Qualifizierung. Die IHK-Organisation hat Fortbildungen entwickelt, die nahtlos auf der beruflichen Ausbildung aufbauen. „Das Bildungszentrum der IHK Ulm wird jährlich von rund 5.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen besucht“, betonte Seifert. Viele Fortbildungen sind berufsbegleitend und erfordern daher von den Teilnehmern besonderes Engagement. „Die Leistungs-Anforderungen in der Prüfung sind äußerst anspruchsvoll“, betont Seifert. Regelmäßige Umfragen unter den Absolventen der IHK-Fortbildungsprüfungen zeigen, dass die meisten einen beruflichen Aufstieg spätestens nach fünf Jahren geschafft haben.

Vizepräsident Seifert gratulierte den Absolventen der IHK-Fortbildungsprüfungen zu dieser besonderen Leistung.

www.ulm.ihk24.de

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