
Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.
Mit einem neuen Batterie-Speichersystem will die schwäbische ÖKO-HAUS GmbH den Strommarkt für gewerbliche wie private Stromverbraucher umstrukturieren. Das Unternehmen hat im Bereich der Photovoltaik eine neue Methode der Energiespeicherung auf den Markt gebracht. Damit sollen die Verbraucher unabhängig von Lieferanten, aber auch vom Sonnenschein selbst werden. Rund 50 der kombinierten ÖKO-HAUS-Anlagen wurden bereits installiert. Jüngster Kunde: die Firmenzentrale des privaten Rettungsdiensts Paramedic-Ambulanz in Kirchheim.
Autarkie ist erklärtes Ziel von ÖKO-HAUS
„Unser Ziel heißt Autarkie“, sagt Alexander Eller, Junior-Chef von Paramedic-Ambulanz. Neben einem konventionellen USV-Speichersystem und Stromerzeugergenerator für die netzstromunabhängige Sicherstellung der betrieblichen Leistungsfähigkeit setzt der private Rettungsdienst auf die Zusammenarbeit mit ÖKO-HAUS, wenn es um alternatives Energiemanagement geht. Dafür stiegen die Solarenergie-Experten von ÖKO-HAUS dem Unternehmen nicht nur aufs Dach, sondern auch in den Keller.
Den Strombedarf mit Photovoltaik großteils selbst erzeugen
Dort installierten die ÖKO-HAUS-Experten ein System mit 24 Batterien, die den tagsüber nicht verbrauchten Strom speichern und ihn nachts wieder abgeben. „Mit einer solchen Anlage“, so erklärt Felix Steber, Elektromeister und Junior-Chef des von seinem Vater Gerhard geleiteten Unternehmens ÖKO-HAUS, kann man bis zu 70 Prozent des Strombedarfs selbst erzeugen.“ Ohne Batterien liege der Anteil bei 30 bis 40 Prozent – der Rest muss beim Energieversorger gekauft werden. Immer mehr Verbraucher – Privatleute, aber auch Gewerbebetriebe – nützten die Sonne als natürlichen Stromlieferanten. Die „neue Welt der Photovoltaik“ setze mittlerweile sehr stark auf das Thema Eigenverbrauch und ermögliche jedem Hausbesitzer seine ganz persönliche Energiewende.
ÖKO-HAUS ist auf dem Vormarsch bei der Photovoltaik
Das Thema Einspeisung in die Netze rücke, nicht zuletzt aufgrund permanent reduzierter Einspeisungsentgelte, in den Hintergrund. „So ist“, sagt ÖKO-HAUS-Junior-Chef Felix Steber, „Photovoltaik immer noch ein lohnendes Geschäft.“ Eine komplette Anlage, bestehend aus Photovoltaik und Energiespeicher, koste für ein Einfamilienhaus rund 18.000 Euro. Die staatliche Förderung beträgt bis zu 3.200 Euro. Wer beispielsweise damit im Durchschnitt 60 Prozent seines Stroms selber erzeuge, spare pro Jahr über 700 Euro. Alexander Eller, dessen Paramedic-Ambulanz rund um die Uhr einsatzbereit ist, plant weitere Investitionen. „Selbst ist der Stromerzeuger“, lautet sein Motto. Ziel sei es, den täglichen Strombedarf weitgehend selbst zu produzieren.