Memmingen/Unterallgäu | 30.04.2010

Technologiezentrum in Memmingen
Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) stellte Memmingen ein Technologie-Transferzentrum in Aussicht. Mögliche Kooperationen könnte es mit den Hochschulen in Kaufbeuren, Kempten oder Neu-Ulm geben.
Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch (FDP) und Claudia Knoll, 2. Bürgermeisterin der Stadt Memmingen, waren sich bei einem persönlichen Gespräch darin einig, dass Memmingen und die Region von der Ansiedelung einer Hochschule wesentliche Vorteile schöpfen würden. Der Neubau von Fachhochschulen ist jedoch auf absehbare Zeit vom Staat nicht geplant, musste Heubisch zugeben.
Technologie-Transferzentrum statt Hochschule
Knoll brachte als mögliche Alternative zu einer Hochschule ein so genanntes „Technologie-Transferzentrum“ in Memmingen ins Gespräch, das laut Knoll als Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft der gesamten Region neue Impulse geben könne. Zum Beispiel im Bereich der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie wäre dies denkbar, denn eine ganze Reihe international bedeutender Hersteller von Verpackungsmaschinen und -folien haben ihren Sitz in unmittelbarer Nähe von Memmingen.
Bei der Gründung neuer Technologie-Transferzentren kann sich Heubisch im Allgäu durchaus eine gemeinsame Lösung mit der Stadt Kaufbeuren vorstellen, wie der Minister nicht nur Claudia Knoll, sondern auch bei seinem jüngsten Besuch der Hochschule in Kempten erklärte. Claudia Knoll will nun mögliche Kooperationen mit den Hochschulen in Kempten oder Neu-Ulm ausloten. „Die jüngste Prognosstudie des Regionalverbandes Donau-Iller sagt ganz klar, dass eine Kooperation mit Neu-Ulm absolut vorstellbar ist“, so Knoll.
Claudia Knoll nahm am Antrittsbesuch einer Wirtschaftsdelegation aus der Region bei Heubisch teil, der auf Vermittlung des CSU-Landtagsabgeordneten Josef Miller zustande gekommen war.
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