Memmingen/Unterallgäu | 14.06.2010
Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk (CSU) kommt am 18. Juni zum Stadtgespräch der Frauen-Union unter dem Motto „Kinder, Küche, Karriere, Chefsessel - Was Frauen können, sollen, dürfen oder sogar müssen“ in den Engelkeller nach Memmingen.
Chefsessel und Karriere sind für die Beate Merk ganz selbstverständlich: In Neu-Ulm war sie jahrelang als Oberbürgermeisterin tätig, mittlerweile ist sie Justizministerin und stellvertretende Parteivorsitzende. Und auch in der Küche kennt sich Merk aus: Sie gilt als hervorragende Köchin. Sie gibt ein Beispiel dafür ab, wie Frauen in der Politik Karriere machen können.
Von der Oberbürgermeisterin zur Justizministerin
Als Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin schaffte sie es, die zerstrittene Neu-Ulmer Kommunalpolitik auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören: Die Überwindung der „Teilung“ der bayerischen Grenzstadt durch die Bahnlinie. Was in ihrem ersten OB-Wahlkampf noch als „Schnapsidee“ belächelt wurde, ist als millionenschweres „Projekt NU 21“ Realität geworden. Edmund Stoiber hat sie dann als Justizministerin nach München geholt und auch Ministerpräsident Horst Seehofer übertrug ihr diese Position im Kabinett.
Tipps für Frauen mit Karriereabsichten
Über all diese Erfahrungen und ihre Tipps, wie Frauen sich im Beruf durch setzen können, ohne Abstriche bei der Familienplanung machen zu müssen, wird Beate Merk beim Besuch am 18. Mai ab 12 Uhr im Engelkeller sprechen. Der Rat der Politikerin lautet: Frauen können alles, wenn sie ihre Chancen nutzen und selbstbewusst sind. „Frauen müssen sie selbst bleiben“, weiß Beate Merk aus eigener Erfahrung. Ihr Appell richtet sich nicht nur an Hausfrauen, Berufstätige, Quereinsteigerinnen oder Existenzsgründerinnen – sondern einfach an alle Frauen, die in Familie und im Beruf „ihren Mann stehen“ wollen.

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