Memmingen/Unterallgäu | 02.01.2012

Seit 50 Jahren ist Memmingen Mitglied in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V, Foto: Pressestelle Stadt Memmingen
Die Stadt Memmingen erhält eine Auszeichnung für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Der Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger nahm die Urkunde entgegen.
50 Jahre ist die Stadt Memmingen Mitglied in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. Landesverbandsvorsitzender Josef Miller überreichte eine Dankurkunde an Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. Die Schutzgemeinschaft entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Siegermächte sehr viel Holz geschlagen hatten.
Memmingen bewirtschaftet zweitgrößten Waldbesitzt
„Mit insgesamt 1 240 Hektar Stadt- und Stiftungswald bewirtschaftet Memmingen nach Augsburg den zweitgrößten kommunalen Waldbesitz in Schwaben“, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die Gäste in seinem Amtszimmer. Zur 50-jährigen Mitgliedschaft Memmingens in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald überreichte Staatsminister a. D. Josef Miller in seiner Funktion als Landesverbandsvorsitzender dem Rathauschef eine Dankurkunde.
Nachhaltige Forstwirtschaft
Entstanden ist die Schutzgemeinschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. „Aber auch in der heutigen Zeit ist der Schutz des Waldes sehr wichtig“, betonte Miller. „Man darf nur soviel Holz schlagen, wie auch nachwächst,“ brachte er es auf den Punkt. Dass in der Stadt nachhaltige Forstwirtschaft betrieben wird, zeigte Memmingens Oberbürgermeister auf: „Wir schlagen rund 13 500 Erntefestmeter Holz im Jahr –circa 15 000 Festmeter Holz wachsen jährlich nach“.
Bewusstsein für die Umwelt fördern
Stadtrat und Landtagsabgeordneter Miller betonte die Bedeutung des „Ökosystems Wald“. „Menschen schützen was sie schätzen“, unterstrich Miller. Gerade für Kinder und Jugendliche wünschte sich der ehemalige Forstminister mehr erlebnispädagogische Maßnahmen wie Waldtage oder Waldspiele mit allen Sinnen, beispielsweise für Schulklassen. Miller appellierte an die Eltern mit ihren Kindern wieder öfters in die Natur zu gehen. Nur so können neben dem ökologischen Verständnis auch die Gesundheit gefördert werden.
Das wir in Memmingen gepflanzt
Jährlich werden in den Memminger Wäldern bis zu 45 000 Bäumchen gepflanzt. Davon sind: rund 75 Prozent Laubbäume wie Buchen, Eichen, Erlen, Ahorn, Eschen, Linden, Hainbuchen und Wildkirschen rund 25 Prozent Waldbäume wie Fichten, Weißtannen, Lärchen und Douglasien.
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