Memmingen/Unterallgäu | 19.01.2012

Landrat Weirather und Arnold Biberger bei der Zertifikats-Überreichung, Foto: Landratsamt Unterallgäu
Das Landratsamt Unterallgäu setzt nun auch bei der Post auf Klimafreundlichkeit. Der Umwelt zuliebe gibt die Behörde seit kurzem etwas mehr Geld fürs Verschicken aus und setzt auf die Dienste der Deutschen Post „GOGREEN“.
Das Landratsamt Unterallgäu verwendet nun für die mehr als 100.000 jährlichen Briefe den CO₂-neutralen Briefversand der Deutschen Post „GOGREEN“. Arnold Biberger von der Deutschen Post überreichte Landrat Hans-Joachim Weirather jetzt ein entsprechendes Zertifikat der unabhängigen Gesellschaft Société Générale de Surveillance. Biberger von der Deutschen Post freute sich, dass sich das Landratsamt dazu entschieden hat, seine gesamten Briefe klimaneutral zu versenden. Laut Landrat Hans-Joachim Weirather wird dem Klimaschutz im Unterallgäu ein großer Stellenwert eingeräumt. So werde derzeit an einem umfassenden Klimaschutz-Konzept gearbeitet, bei dem es darum gehe, wo im Unterallgäu wichtige Ressourcen eingespart werden könnten.
CO2-Ausstoß bei „GOGREEN“ wird ausgeglichen
Für den neuen Postversand bezahlt das Landratsamt Unterallgäu 45 Cent mehr pro 1000 Sendungen. Das zusätzliche Geld wird nach Bibergers Worten in vollem Umfang für den Klimaschutz verwendet. Der beim Transport der mit „GOGREEN“ verschickten Post entstehende CO₂-Ausstoß wird nach Angaben der Deutschen Post vollständig erfasst und an anderer Stelle ausgeglichen. Der Ausgleich der CO₂-Emissionen, die als Hauptverursacher für den Klimawandel gelten, erfolgt über den Kauf von Emissions-Zertifikaten aus Klimaschutz-Projekten in Ländern wie China, Indien, Brasilien oder der Türkei.
Weitere Informationen unter www.unterallgaeu.de
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