Memmingen/Unterallgäu | 25.06.2010

v.r.n.l.: Walter Feil, Bernadeta Listwoń, Marian Poślednik, Jurek Ptak, Erwin Marschall und Joanna Katała
Eine polnische Delegation informierte sich über neue touristische Ansätze im Unterallgäu. Die Gruppe besuchte Projekte in Bad Wörishofen, Mindelheim, Salgen und Loppenhausen.
Ob Aktivpark Kneippland Unterallgäu, Gradieranlage in Bad Wörishofen, Naturerlebnispark Mindelheim oder landwirtschaftliche Direktvermarktung - die Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Unterallgäu stand jetzt im Mittelpunkt eines Arbeitsbesuchs einer vierköpfigen polnischen Delegation aus dem Partnerlandkreis Gostyń. Die Gruppe um den Vorstands-Vorsitzenden der LAG Gastfreundliches Großpolen, Marian Poslednik, interessierte sich vor allem für neue touristische Ansätze, fördertechnische Fragen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Gespräche mit der Unterallgäu Aktiv GmbH
So sprachen die polnischen Gäste unter anderem auch mit Landrat Hans-Joachim Weirather als Vorsitzendem der LAG Unterallgäu und seinem Stellvertreter Hermann Kerler. Außerdem hatte die Delegation einen ausführlichen Termin mit den Mitarbeitern der Unterallgäu Aktiv GmbH. Diese koordinieren und verwirklichen im Landkreis Projekte in den Bereichen Freizeit und Tourismus, Kultur, Soziales, Natur- und Umweltschutz sowie Wirtschaftsförderung und Standortmarketing. Sie kümmern sich auch um die Erschließung von Fördermitteln, etwa über den europäischen Fördertopf „Leader“. In diesem Rahmen können auch Kooperations-Projekte über regionale und nationale Grenzen hinaus unterstützt werden.
Besuch der Projekte und des Bildungszentrums „Edith Stein“
Um der polnischen Delegation einen möglichst umfassenden Einblick in die Aktivitäten und Projekte im Unterallgäu zu geben, begleiteten Tourismusreferent Erwin Marschall und Engelbert Degenhart vom Landratsamt die Gäste. Sie besuchten die Projekte vor Ort in Bad Wörishofen, Mindelheim, Salgen und Loppenhausen. Abgerundet wurde das Programm durch den Besuch des Bildungszentrums „Edith Stein“ beim Kloster Lohhof, wo das Projekt „Brücken in die Zukunft“ der Stiftung für Bildung und Solidarität in Europa thematisiert wurde.
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