WEST

Studie zur Breitbanderschließung

Lindau | 03.12.2009

Standortmanagerin Andrea Schneider
Standortmanagerin Andrea Schneider

Ergebnisse für 13 Westallgäuer Gemeinden sollen Anfang nächsten Jahres vorliegen. Anschließend wird ein Auswahlverfahren für Unternehmen ausgeschrieben - sie sollen  die Versorgungslücken schließen.

Im Sommer dieses Jahres wurde eine Machbarkeitsstudie für eine flächendeckende Breitbandversorgung aller 13 Westallgäuer Gemeinden in Auftrag gegeben, koordiniert wurde das Ganze von der Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle Westallgäu (WEST).

"Die Studie liefert ein Grobkonzept, was für eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen getan werden kann und welche Kosten auf die Kommunen zukommen", sagt Standortmanagerin Andrea Schneider. Der schnelle Austausch großer Datenmengen und die flüssige Kommunikation via Internet und E-Mail spart Zeit und Kosten, sowohl für Firmen wie für private Nutzer.

Machbarkeitsstudie und Auswahlverfahren

Jede Gemeinde erhält vom beauftragten Planungsbüro (Netzwerkmanufaktur München) für sich eine Machbarkeitsstudie, gleichzeitig wird aber die Region gesamthaft betrachtet, um mögliche Synergien zu nutzen. Mit den Ergebnissen der Studie treten die 13 Kommunen in das Auswahlverfahren der Breitband Initiative Bayern. Dieses achtwöchige Verfahren muss durchlaufen werden, um als Gemeinde an mögliche staatlich Zuschüsse für den Breitbandausbau zu gelangen. Bemühungen Anbieter zu finden, die ohne Zuschüsse den Ausbau in der Region vorantreiben, blieben bis dato erfolglos.

In der Ausschreibung des Auswahlverfahrens werden Unternehmen gesucht, die Versorgungslücken, sowohl im privaten wie auch im gewerblichen Bereich schließen. Als definitiv ungenügend versorgt gelten Gebiete mit Übertragungsraten von unter einem Megabit pro Sekunde. Der Ausbau verbesserter Versorgungsleistung hat von den Anbietern in einer zeitnahen Umsetzung zu erfolgen und der Dienst muss zu marktüblichen Endkundenpreisen in der Region angeboten werden. Für die Ausbaukosten gibt es staatliche Förderungen von 70 Prozent, jedoch maximal 100.000 Euro je Gemeinde.

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