Lindau | 03.03.2010
Die Zukunft: privatisierte gewinnorientierte Kliniken
Krankenhäuser und Altenheime haben schwer mit Gesundheitsreformen zu kämpfen. Öffentliche Einrichtungen werden so zu gewinn- und börsenorientierten Unternehmen. Privatisierungen und Outsourcing (Fremdvergaben) sind wichtige Stichworte.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di diskutiert über die Zukunft von Kliniken und Pflegeheimen - am 11. März findet eine Podiumsdiskussion in Kempten statt und am 12. März wird in einem internationalen Fachgespräch in Lindau darüber diskutiert. „Wie sieht es aus, wie wird es künftig aussehen? Was können Betriebs- und Personalräte tun? Möglichkeiten – Chancen?“, fragt ver.di.
Podiumsdiskussion in Kempten
Um 19.30 Uhr plant die ver.di eine Podiumsdiskussion in Kempten zum Thema: Unser Gesundheitswesen – Wo führt der Weg hin.
Auch das Seminar ist kostenfrei. Anmeldung bis spätestens 10.03.2010 an Jutta Aumüller,Tel.: 0831/52188-0, Fax: 0831/52188-11, e-mail: jutta.aumueller@verdi.de.
Fachgespräch in Lindau
Einen Tag später ist die Krankenhaus- und Altenheimlandschaft in Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein das Thema. Von 10 bis 12 Uhr wird im „Alten Rathaus“ am Bismarck-Platz auf derLindau-Insel diskutiert. Mit dabei sind Ellen Paschke, ver.di-Bundesvorstand Berlin, Leiterin Fachbereich 3, Thomas Steurer, BR-Vorsitzender Landeskrankenhaus Bregenz, GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst), Marina Widmer, Regionalsekretärin VPOD Ostschweiz (Schweizerischer Verband des Personals öffentlicher Dienste) und Sigurd Langenbahn, Präsident LANV (Liechtensteiner Arbeitnehmer-Verband).