Lindau | 25.06.2010

Die Weichen für den Arbeitskreis sind gestellt
Nun traf sich der erste Arbeitskreis im Rahmen der Landkreisinitiative „Bildung im Fokus“ in Opfenbach. Er soll in den nächsten drei Jahren den Aufbau einer Bildungs-Beratung unterstützen.
„Die Bürgerinnen und Bürger können mit all ihren Bildungs-Anliegen kommen und erhalten eine individuelle Beratung“, meint Gisela Rinné, verantwortlich für die Bildungs-Beratung. Ziel ist es, eine neutrale Beratungsstelle zu gründen, die eine Orientierung in den vielen Bildungs-Möglichkeiten gibt. Ende dieses Jahres sollen in Lindenberg die ersten Bildungs-Beratungen starten.
Angebots-Dschungel soll entwirrt werden
An dieser Idee arbeiten Vertreter der Arbeitsagentur für Arbeit, der Kommunalen Jugendarbeit, die Beratungslehrer verschiedener Schulen, Bildungsträger und die VHS Lindau mit. Die Teilnehmer erfuhren in der ersten Sitzung mehr über die Ziele und die Idee der Bildungs-Beratung „Beratung für Bildung und Beruf“. Beratungen sollen speziell an Lebens-Übergängen stattfinden: Es kann der Übergang von der Schule in den Beruf, der Wiedereinstieg nach der Familienphase aber auch der Übergang in den Ruhestand sein. Die Bildungs-Beratung übernimmt dabei eine Art Lotsenfunktion, damit sich der Einzelne in den unzähligen Angeboten orientieren kann. Es werden beispielsweise Fragen nach passenden Weiterbildungs-Möglichkeiten in der Region oder nach Abschlüssen auf dem zweiten Bildungsweg beantwortet.
Arbeitskreis trifft sich dreimal im Jahr
Zukünftig wird der Arbeitskreis dreimal im Jahr an spezifischen Aufgaben arbeiten – etwa, dass die Bildungsangebote im Landkreis oder die Standards für die Beratungen besser abgestimmt werden. Landrat Stegmann dankte den Teilnehmern für die engagierte Mitarbeit mit den Worten „Bildung ist ein wichtiges Landkreisthema. Es freut mich, dass unterschiedliche Akteure gemeinsam am Aufbau einer Beratungsstelle mitarbeiten und damit den Menschen in der Region einen besseren Zugang zu Bildungsangeboten ermöglichen.“
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