Lindau | 29.06.2010
Rund 650 junge Menschen aus mehr als 70 Ländern nehmen dieses Jahr an den Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen teil. Bildungsministerin Annette Schavan eröffnete das Treffen am Sonntag.
„Hier lebt die Inspiration", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Sonntag bei der Eröffnung des 60. Nobelpreisträger-Treffens in Lindau. „Dieses Treffen offenbart wie keine zweite Zusammenkunft die Bedeutung und Faszination der Wissenschaft für unsere Gesellschaft. Denn trotz moderner Kommunikationswege lässt nur das persönliche Gespräch, nur der direkte Kontakt den Funken überspringen, der Neues bewirkt.“
Im Gespräch mit den Trägern des Nobelpreises
Neben den Nobelpreisträgern kommen auch Nachwuchswissenschaftler und Studierende nach Lindau. In diesem Jahr sind es rund 650 junge Menschen aus mehr als 70 Ländern, die an den Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen teilnehmen. Im Mittelpunkt steht neben der Kosmologie das besonders aktuelle Thema von Nachhaltigkeit und Energie. Zu Gast sind unter anderem die deutschen Forscher Gerhard Ertl (Chemie), Theodor Hänsch (Physik) und Harald zur Hausen (Medizin). „Die Treffen sind ein weithin sichtbarer Leuchtturm des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Deutschland. Für eine Woche ist unser Land Gastgeber für die internationale Wissenschaftsgemeinschaft“, sagte Schavan.
Informationsaustausch unter Politikern
Auch der Liechtensteiner Regierungschef Klaus Tschütscher tauschte sich mit Annette Schavan aus. „Politik und Wissenschaft verbindet, dass wir unsere Handlungen unter das Primat der Zukunftsfähigkeit stellen müssen. Letztlich muss im Vordergrund stehen, Entwicklungen zu forcieren, die für das Leben künftiger Generationen verträglich sind. Die Grundlage für den Wohlstand künftiger Generationen sind Investitionen in die Ausbildung der Jugend von heute“, betonte Tschütscher.
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