Lindau | 16.01.2012

Studenten der DHBW planen auch in diesem Jahr einige elektrische Projekte, Foto: DHBW
Studenten der DHBW planen auch in diesem Jahr einige elektrische Projekte. Die Studenten wollen den Fokus auf Berufspendler legen. Zudem planen sie eine Alpen-Überquerung mit dem Pedelec und wollen dafür sorgen, dass in diesem Sommer eine Elektro-Rikscha durch Friedrichshafen saust.
Seit zwei Jahren haben es sich die DHBW-Studenten mit ihrem Projekt e2rad zum Ziel gesetzt, das Elektroradeln populär zu machen. Das Potenzial ist da: Immerhin surren in Deutschland derzeit geschätzte 600.000 E-Bikes durch die Lande. Sie sorgen vor allem dafür, dass so mancher Weg, der sonst mit dem Auto zurückgelegt wird, nun per Rad erledigt wird. Die Projekt „e2rad“ von Studierenden der DHBW geht in eine neue Runde. Im kommenden Jahr wollen die Studenten der DHBW den Fokus auf Berufspendler legen. Geplant ist zudem eine Alpen-Überquerung mit dem Pedelec. Die Studenten wollen dafür sorgen, dass in diesem Sommer eine Elektro-Rikscha durch Friedrichshafen saust.
Elektrisch unterstützte Alpen-Überquerung von Friedrichshafen nach Venedig
Im vergangenen Jahr hat die Deutschlandtour „Flensburg – Friedrichshafen mit dem Elektrofahrrad“ von Studenten und Professoren der DHBW Ravensburg von sich reden gemacht. In diesem Frühjahr setzt e2rad noch einen drauf. Es ist eine elektrisch unterstützte Alpen-Überquerung von Friedrichshafen nach Venedig geplant. Der Untertitel des Vorhabens lautet „Generationentour transalp“: Die Tour soll zeigen, wie ältere und jüngere Radler sowie mehr und normal sportliche gemeinsam unterwegs sind – die einen mit, die anderen ohne Elektromotor. Dabei setzen die Studenten der DHBW auf die sportbegeisterten Häfler, denn sie suche derzeit noch nach Mitradlern. Die Tour wird den DHBW-Studenten dabei so manche technische und logistische Nuss zu knacken geben. Immerhin wird „Saft“ benötigt für insgesamt 720 Kilometer, bis zu 140 Kilometer pro Tag, für Ferner- und für Reschenpass.
DHBW-Studenten sehen Potenzial bei Berufspendlern
Das Hauptaugenmerk von e2rad liegt in diesem Jahr jedoch auf den Berufspendlern. Hier sehen die Studenten der DHBW großes Potenzial zum Umstieg vom Auto auf das Pedelec. Im ersten Schritt wollen sie nun per Umfrage bei Mitarbeitern der großen Unternehmen aus Friedrichshafen und Umgebung herausfinden, wie die Interessenslage ist. Sind die Pendler bereit umzusteigen und unter welchen Bedingungen? Wie weit ist ihr Arbeitsweg? Das sind nur einige der Fragen. Dazu wollen die DHBW-Studenten Überzeugungsarbeit bei Pendlern wie bei den Unternehmen leisten. Was sind die Vorteile des Elektroradelns? Würden die Firmen das Projekt unterstützen, etwa mit der Einrichtung von Ladestationen?
Ziel: Verbesserung der Infrastruktur fürs Elektroradeln rund um den Bodensee
Sightseeing auf elektrisch: Auch der Tourismus bleibt weiter ein wichtiger Aspekt für die angehenden Wirtschafts-Ingenieure. Bereits die Projekt-Vorgänger haben sich damit beschäftigt, die Infrastruktur fürs Elektroradeln rund um den Bodensee zu verbessern. Tourenvorschläge für Pedelecs sind für dieses Jahr in Planung. Zudem soll schon bald eine Elektro-Rikscha ihre Runden durch Friedrichshafen drehen. Andockstelle wird das Dornier-Museum sein, Betreiber die ZAB Friedrichshafen, die Gesellschaft zur Beschäftigung von langzeitarbeitslosen Menschen, die auch eine Fahrradwerkstatt betreibt. Die DHBW-Studenten fädelten die Kontakte ein und bauen die Rikscha nach ihren Vorstellungen zusammen.
Sportbegeisterte können mit oder ohne elektrische Hilfe mitradeln
Die DHBW-Studenten sind derzeit auf der Suche nach Sportbegeisterten, die bei der „Generationentour transalp“ mitradeln möchten – ob mit oder ohne elektrische Hilfe. Termin ist vom 29. April bis zum 6. Mai. Kontakt: Simon Gerner, E-Mail: info@e2rad.eu. Wer sich über das Projekt informieren will oder Interesse an einer Zusammenarbeit hat, wird fündig im Internet unter www.e2rad.eu.
Informationen über die Duale Hochschule Baden-Württemberg finden sie im Internet unter www.dhbw-ravensburg.de

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