Lindau | 19.07.2010

Autohaus Unterberger in Kufstein; Quelle: www.pressezone.com
Nach Insolvenz der Bavaria BMW und MINI Servicebetriebe: in Wangen und Lindenberg sichert das BMW Autohaus Unterberger jetzt Arbeitsplätze und Servicebetreuung.
Die Übernahme durch die österreichisch/bayerische Unterberger Gruppe war erfolgreich: Arbeitsplätze sind erhalten geblieben und gesichert. Auch den Auszubildenden konnte damit eine neue Perspektive für die Zukunft geboten werden. Für die Mitarbeiter in Wangen und Lindenberg hat sich durch den Zusammenschluss nicht viel verändert. Bekannte Ansprechpartner sind weiterhin für die Kunden da und sorgen mit der neuen Firmenleitung für „frischen Wind“ in der Region. Die beiden Betriebe in Wangen und Lindenberg sind als Filialbetriebe dem Unterberger Hauptbetrieb in Lindau angeschlossen. Neustart war der 1. Juli dieses Jahres.
Auszeichnung für grenzüberschreitende Kooperation
Seit vielen Jahren praktiziert die Familie Unterberger eine erfolgreiche grenzüberschreitende Partnerschaft zwischen den Autohäusern in Bayern, Allgäu, Vorarlberg und Tirol. Seit der Eröffnung des ersten Autohauses 1976 ist der in Kufstein gegründete Betrieb zu einer überregionalen Unternehmensgruppe mit bisher 14 Autohäusern angewachsen. Insgesamt werden im Automobilbereich über 400 Mitarbeiter beschäftigt. Für diese grenzüberschreitende Kooperation wurden die Unterberger Autohäuser bereits mit dem „Euregio Unterland“ ausgezeichnet. „Wir sind sicher, die Standorte in Wangen und Lindenberg werden als Mitglied der Unterberger Familie einen wirkungsvollen Neubeginn erleben“, meint Reiner Eenhuis, Geschäftsführer des Hauptbetriebes in Lindau.
Bessere Konditionen durch Kooperation einzelner Betriebe
Die Bedürfnisse der Autokäufer und die Anforderungen bzw. Standards der Hersteller haben sich in den letzten Jahren stark verändert. High Tech im Service, eine nie da gewesene Modellvielfalt - diese gestiegenen Anforderungen kann ein einzelnes Autohaus heute kaum mehr erfüllen. Das Rezept für Wangen und Lindenberg beinhaltet dieselben Zutaten wie die Erfolgsstrategie der gesamten Unterberger Autofamilie. Die Kooperation der einzelnen Betriebe hat durch zahlreiche Synergien positive Auswirkungen auf alle BMW Unterberger Betriebe. Durch Großeinkauf in der Gruppe können bessere Konditionen angeboten werden. Der Kunde hat den Vorteil einer wesentlich größeren Auswahl und Verfügbarkeit. Höhere Kompetenz durch Erfahrungs- und Know How-Austausch bringen weitere, spürbare Vorteile. Nutznießer der grenzüberschreitendenden Kooperation ist in erster Linie der Kunde.
Über die Unterberger Gruppe:
Gegründet wurde das erste Autohaus 1976 in Kufstein durch KR Fritz Unterberger. Die Unterberger Beteiligungs-GmbH führt die einzelnen Automobilfirmen als Mutterunternehmen unter einer einheitlichen Leitung. Geschäftsführer dieser Gesellschaft sind Josef Gruber, Gerald Unterberger, Mag. Dieter Unterberger und KR Fritz Unterberger. In Tirol existieren sechs Standorte, in Vorarlberg drei und in Südbayern fünf.
Unterberger ist zu einer überregional tätigen Unternehmensgruppe mit mehreren Geschäftsfeldern gewachsen. Sie ist im Kern ein Familienunternehmen geblieben, das vom starken Zusammenhalt und dem persönlichen Kontakt zu seinen Kunden geprägt ist. Insgesamt gibt es 414 Mitarbeiter. Im letzten Jahr wurden 2.250 Neuwagen verkauft. Der nicht konsolidierte Jahresumsatz 2009 lag bei 154 Mio. Euro.
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