Lindau | 18.10.2010

Wissenschaftliche Experimente im Haus der kleinen Forscher
Das neue Netzwerk Landkreis Lindau (Bodensee) stellt sich vor. Das Haus der kleinen Forscher soll Kinder für Naturwissenschaft begeistern.
Der Landkreis Lindau hat sich die frühkindliche Förderung und Bildungauf die Fahnen geschrieben. Förderung und Bildung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich um genau zu sein. Das Haus der kleinen Forscher will naturwissenschaftliche und technische Phänomene für Kinder in den Kindergärten und Kindertagestätten erlebbar machen.
Dieses Haus der kleinen Forscher ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der gleichnamigen Stiftung in Berlin. Möglich wurde die Netzwerkgründung durch das Engagement der Landkreis-Initiative „Bildung im Fokus“. Auf Einladung von Landrat Elmar Stegmann konnten sich Leiterinnen und Erzieherinnen der Landkreis-Kitas und -Bürgermeister ein konkretes Bild von den geplanten Aktivitäten und Workshops machen.
Gegen den Fachkräftemangel
Frau Krämer-Kubas begrüßte als weitere Stellvertreterin des Landrats die 40 Teilnehmenden. „Das frühe Wecken von Freude und Interesse an Phänomenen aus Natur und Technik ist sehr wichtig. Gerade auch im Bezug auf die Nachwuchssicherung und Fachkräftebindung im Landkreis.“ Frau Nadja Fischer von der Berliner Geschäftsstelle konnte mit kleinen eindrücklichen „Experimenten“ aus dem Alltagsleben die Teilnehmer überzeugen.
Guter Start für das Haus der kleinen Forscher
Kinder lassen sich leicht für solche Experimente begeistern, das kam auch bei den Teilnehmern an. Die Idee der Stiftung war somit allen klar, frühzeitig Interesse wecken und später selbst davon profitieren. Frau Birgit Bradenbrink als Trainerin begeisterte die Erzieherinnen für den Basisworkshop zum Thema „Wasser“ mit Start im Januar 2011. Die ersten Anmeldungen konnte Gisela Rinné als Netzwerkkoordinatorin bereits entgegennehmen.
Für die Erzieherinnen der Kitas steht hiermit ein hochprofessionelles Fortbildungsangebot zur Verfügung. mit diesem können sie in ihren Einrichtungen Kindern Anregungen schaffen, Beobachtungen ermöglichen und Zusammenhänge sichtbar machen. Beim gemeinsamen Experimentieren fördern sie spielerisch und nebenbei die Sprachkompetenz und die Sozialkompetenz der Kinder. Je früher die Kinder in Kontakt mit spannenden Projekten und Experimenten treten, umso leichter begeistern sie sich später dafür.
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