Kempten/Oberallgäu | 14.03.2011

Google Street View Ansicht von Oberstaufen
Oberstaufen ist laut seiner Tourismus-Chefin Bianca Keybach der „digitalste Kurort Deutschlands“. Twitter, Facebook und Youtube sind keine Fremdworte mehr. Der Erfolg ist groß.
„Als Touristinfo waren wir nie so nah am Gast wie mit unserer Präsenz in den sozialen Netzwerken und der neuen Homepage. Das ergänzt den direkten persönlichen Kontakt auf faszinierend intensive Weise“, sagt Bianca Keybach, Geschäftsführerin der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH (OTM). Sie ist überzeugt, dass ein zielführendes Tourismusmarketing nicht mehr ohne die mediengerechten Präsenz auf möglichst vielen digitalen Plattformen auskommt. Der anspruchsvolle Gast erwartet zunehmend eine „Kommunikation auf Augenhöhe“. Keybach stellte ihre Erfahrungen mit den digitalen Medien im Rahmen des ITB-Kongresses der eTravel World in Berlin vor.
Oberstaufen reizt alle Medien aus
Bianca Keybach: „Wir sind der digitalste Kurort Deutschlands.“ Furore machte das Allgäuer Schroth-Heilbad im vergangenen November mit der Aufgeschlossenheit gegenüber Google´s Street View für das Tourismusmarketing, als sich der Rest Deutschlands noch gegen den Einsatz des Straßenansichtsdienstes wehrte. Twitter und Facebook sind seit 2009 zu „digitalen Filialen der Touristinfo“ geworden und Youtube zeigt Oberstaufen-Videos neben Clips von Gästen. Auf Flickr sind fast 450 Bilder zu Brauchtum und Tracht, Golf, Lifestyle, Genuss und Schrothkur anzuschauen. Oberstaufen reizt alle Medien aus.
Die „Community“ in Oberstaufen steht im Vordergrund
Die im Dezember gestartete neue Website www.oberstaufen.de ist auf den ersten Blick ungewohnt und jeden Tag anders: alles ist kompromisslos auf Such-, Präsentations- und Navigationsstrategien von Google, Apple und Facebook ausgerichtet. Oberstaufens „Community“ steht im Vordergrund, die von den Touristikern aufbereitete Information zum Ort kommt erst danach. Tourismus-Chefin Bianca Keybach: „Wir haben unser Angebot seit Jahren immer stärker an den Bedürfnissen unserer Gäste ausgerichtet. Von deren Wissen und Einschätzungen profitieren nun auch potenzielle neue Gäste. Die User reden mit. Wann und wo sie wollen.“
Zugriffe auf Website stiegen um 20 Prozent
Seit dem Relaunch Mitte Dezember sind die Zugriffe über Suchmaschinen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast 20 Prozent gestiegen. Die Seitenaufrufe pro Besucher stiegen um rund 25 Prozent. Jeder der im Schnitt täglich 3.157 Besucher auf oberstaufen.de ruft 7,8 Seiten auf und bleibt 5,5 Minuten. Benjamin Buhl vom Hamburger Beratungsunternehmen TC-Network, bis Mitte 2010 Onlineredakteur in Oberstaufen: „Die Anreicherung der redaktionellen Inhalte durch authentische Gästemeinungen, Videos oder Fotos macht es für alle User zusätzlich interessant.“ Viele Infos zu Sehenswürdigkeiten, zu Unterkunfts- und Gastronomie-Betrieben, Geschäften und Freizeiteinrichtungen sind in Karten visualisiert. Außerdem sind alle Gastgeber sind über das Reservierungssystem eingebunden und online buchbar.
Durchschnittsalter der User sinkt
Bianca Keybach ist überzeugt, dass sich die digitale Aufrüstung für Oberstaufen schon gelohnt hat: „Als wir uns vor zwei Jahren an das Thema Facebook herangetastet haben, waren unsere Gäste mit ihren durchschnittlich 46,2 Jahren deutlich älter als die meisten Facebook-User. Inzwischen liegt das Durchschnittsalter unserer Fans auf Facebook bei knapp 40 Jahren. Wir bewegen uns also im richtigen Umfeld.“
Mehr Infos zu Oberstaufen gibt es unter www.oberstaufen.de, www.oberstaufen-plus.de, www.dubistoberstaufen.de, www.facebook.com/oberstaufen, www.twitter.com/oberstaufen, www.oberstaufen.tv, www.flickr.com/oberstaufen und diversen Bewertungsportalen.
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