HS Kempten

HS Kempten weiht zwei neue Technologie-Zentren ein

Kempten/Oberallgäu | 06.02.2012

Eröffnungsfeier des Technologie Netzwerk Allgäu und des Instituts der angewandten Batterieforschung, Foto: HS Kempten
Eröffnungsfeier des Technologie Netzwerk Allgäu und des Instituts der angewandten Batterieforschung, Foto: HS Kempten

Im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurde an der Hochschule Kempten das Technologie Netzwerk Allgäu (TNA) gemeinsam mit dem Institut für angewandte Batterieforschung (IABF) feierlich eingeweiht. Damit fiel der offizielle Startschuss für einen Verbund von drei neuen Technologie-Zentren im Allgäu.

Die Schwerpunkte der Zentren liegen im Bereich der Daten- und Leistungs-Übertragung am Standort Kaufbeuren, in der Elektromobilität am Standort Kempten sowie in der Leistungselektronik für erneuerbare Energien am Standort Memmingen. Firmen der genannten Branchen können die Zentren künftig als kompetente Forschungs- und Entwicklungspartner mit der schnellen Entwicklung und Umsetzung von Innovationen im Rahmen von Projekten beauftragen. Die Hochschule wird die angewandten Forschungsprojekte in die Lehre einbeziehen und damit gezielt Nachwuchskräfte für die Wirtschaft ausbilden, die frühzeitig mit den Problemstellungen der Praxis betraut wurden. In seiner Begrüßungsrede hob Hochschulpräsident Professor Dr. Robert F. Schmidt die enorme Entwicklung hervor, die die Hochschule Kempten im Bereich der angewandten Forschung in den vergangenen Jahren gemacht hat. Seinen Dank richtete er dabei vor allem an den Vizepräsidenten für Forschung und Entwicklung Professor Dr.-Ing. Andreas Rupp. Seinem unermüdlichen Einsatz sei es zu verdanken, dass das TNA unter Federführung der Hochschule für die Region etabliert werden konnte. Die anwesenden Oberbürgermeister der drei beteiligten Städte Stefan Bosse (Kaufbeuren), Dr. Ulrich Netzer (Kempten) und Dr. Ivo Holzinger (Memmingen) setzen große Hoffnungen in den Verbund. Die Kompetenzen der einzelnen Zentren bauen auf dem Bedarf der örtlichen Firmen auf und sollen ständig angepasst werden und sich untereinander ergänzen. Denn nur gemeinsam kann im Allgäu eine Branchenkompetenz aufgebaut werden, die zukunftsfähig ist.

Über das Technologie Zentrum Allgäu (TNA)

Das TNA ist eine Einrichtung der Hochschule Kempten, die vom Freistaat Bayern mit insgesamt sieben Millionen Euro für fünf Jahre finanziert wird. Danach müssen sich die Einrichtungen selbst tragen. Die Kommunen Kaufbeuren, Kempten und Memmingen stellen die Räumlichkeiten zur Verfügung, die Firmen zahlen ihre Forschungsaufträge.

Über das Institut für angewandte Batterieforschung (IABF)

Im Zuge der Eröffnungsfeier wurde das bereits am 1. Mai des Vorjahres gegründete Institut für angewandte Batterieforschung (IABF) an der Hochschule Kempten offiziell eingeweiht. Es widmet sich der anwendungs-orientierten Erforschung des Betriebsverhaltens von großen Batterien als Komponente in energie-technischen Systemen und elektrischen Fahrzeugen. Dabei stehen industrielle und ingenieurmäßige Fragestellungen im Vordergrund. Die Beratungs- und Forschungs-Einrichtung steht unter der Leitung von Professor Dr.- Ing. Helmuth Biechl.

Weitere Informationen unter www.hs-kempten.de

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