Kempten/Oberallgäu | 27.09.2009
Innovationen und Technologietrends in der Verpackung – unter diesem Motto fand am 24. und 25. September das erste Verpa-ckungssymposium an der Hochschule Kempten statt.
Verpackungen haben nicht nur die Aufgabe das Verpackungsgut zu schützen, sondern sie müssen zusätzliche Funktionen übernehmen. Die Gewährleistung der Haltbarkeit der Produkte, Sicherheit während des Transports, Schutz der Markenidentität und die Funktionalität sind dabei die Wichtigsten. Auch die Umweltverträglichkeit der einzelnen Verpackungsbestandteile spielt eine im-mer bedeutendere Rolle.Das Allgäu ist von einer starken Verpackungsindustrie geprägt. Lebensmittel-industrie, Verpackungsmaschinenhersteller und Packmittelproduzenten bilden hier ein vielfältiges und innovatives Industriesegment wie es wohl einzigartig in Deutschland ist. Die Hochschule Kempten unterstützt die positiven Entwick-lungen dieses bedeutenden Wirtschaftszweiges in der Region durch vielfältige Aktivitäten.
Bereits im März 2008 wurde mit Förderung einiger Allgäuer Verpackungsunter-nehmen eine Stiftungsprofessur Verpackungstechnologie ins Leben gerufen, die Professor Dr. Markus Prem innehat. Neben der Einbindung des Themas in die Lehre und Ausbildung an der Hochschule arbeitet er intensiv an der Weiterent-wicklung des regionalen Verpackungs-Clusters zu einem kompetenten Verpa-ckungsnetzwerk. Auf seine Initiative fand nun das erste Verpackungssymposium in Kempten statt. Am 24. und 25. September trafen sich an der Hochschule 170 Fachleute und Experten der Verpackungsindustrie aus dem In- und Ausland zum Austausch, zur Diskussion sowie zur Teilnahme an Fachvorträgen und Präsenta-tionen. Dazu zählten Fachleute von Rohstoffherstellern, Packmittelherstellern, Prozess- und Verpackungsmittelherstellern und aus der Lebensmittel produzie-renden Industrie. Seite 2
Professor Dr. Markus Prem zu den Ergebnissen des Symposiums: „Die hohe Teilnehmerzahl am Verpackungssymposium hat gezeigt, dass das Interesse an diesen Themen in der Region außerordentlich groß ist. Neue Ideen und Ansät-ze werden oft auf solchen Veranstaltungen geboren, außerdem kann das Sym-posium helfen die Vernetzung der Industrie zu fördern. Auf Grund des Erfolges wird es in absehbarer Zeit sicherlich ein 2. Verpackungssymposium hier an der Hochschule geben.
Die internationalen Teilnehmer der zweitägigen Veranstaltung zeigten sich sehr interessiert und begeistert. Frau Grimbacher, Geschäftsführung Firma Südpack: „Dieses Symposium ist eine optimale Plattform, um sein Netzwerk zu pflegen und gute Gespräche mit Kunden und Lieferanten aus dem Verpa-ckungs- und Maschinenbaubereich zu führen."
In Zukunft soll die Region weiter zum Kompetenzzentrum für Verpackungs-technologie ausgebaut werden. Hierfür ist eine weitere Vernetzung Industrie mit der Hochschule Kempten und anderen Instituten notwendig. Um das zu erreichen, wurde eine eigener Verein ZLV (Zentrum für Lebensmittel- und Ver-packungstechnologie) e.V. gegründet. Zudem ist an der Hochschule Kempten ein neuer Studiengang, der sich mit den Themen Lebensmittel und Verpackung beschäftigt, in Vorbereitung.
Ansprechpartner und weitere Informationen
Professor Dr. Markus Prem
Hochschule Kempten
Fakultät Maschinenbau
Bahnhofstraße 61, 87435 Kempten
Telefon: 08 31 / 25 23
E-Mail: markus.prem@fh-kempten.de
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