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„Jedes Stück ein Unikat“
Bildhauer- und Steinmetzinnung Südschwaben

„Jedes Stück ein Unikat“

Bei der Bildhauer- Steimetzinnung Südschwaben. Foto: Bildhauer- und Steinmetzinnung Südschwaben
Bei der Bildhauer- Steimetzinnung Südschwaben. Foto: Bildhauer- und Steinmetzinnung Südschwaben

Bei der Jahreshauptversammlung der Bildhauer- und Steinmetzinnung wurde dieses Jahr viel Wert auf die Öffentlichkeitsarbeit von Naturstein gelegt. Unter dem Motto „Jedes Stück ein Unikat“ soll auf das Potenzial des hochwertigen Produkts aufmerksam gemacht werden. Ebenfalls auf der Tagesordnung standen die Neuwahlen sowie eine Diskussion zu Berufsimage Verbesserung.

Der Naturstein ist ein sehr hochwertiges Produkt und mit seiner hervorragenden Ökobilanz bestens geeignet für nachhaltiges Bauen. Die Mitglieder der Jahresversammlung der Bildhauer- und Steinmetzinnung beklagten, das der Naturstein als Baumaterial zu wenig wahrgenommen wird. Doch genau an diesem Punkt will der Bundesverband ansetzen, berichtete Hermann Rudolph, der bisherige stellvertretende Innungsobermeister und seit kurzem Landesinnungsmeister. Die Öffentlichkeitsarbeit rund um den Naturstein soll wesentlich verstärkt und eine Image-Kampagne gestartet werden unter dem Slogan „Jedes Stück ein Unikat“.

Uwe Jocham erneut Obermeister

Wichtigster Tagungsordnungspunkt waren die Neuwahlen. Obermeister Uwe Jocham (Durach) erklärte sich bereit, sein Amt, das er bereits seit 1994 innehat, für eine weitere Periode auszuüben und wurde auch einstimmig gewählt. Hermann Rudolph (Obergünzburg) stellte sich aufgrund seiner hohen Belastung als Landesinnungsmeister nicht mehr als stellvertretender Obermeister zur Wahl. Hier stellte sich der bisherige Schriftführer Christopher Probst (Füssen) zur Verfügung und wurde ebenfalls einstimmig gewählt. Hermann Rudolph erklärte sich jedoch bereit, die Innung weiterhin als Beisitzer zu unterstützen. Die weiteren Beisitzer sind Thomas Schröder (Türkheim), Ludwig Schütz (Memmingen) und Matthias Schleich (Oberstdorf). Thomas Schröder  bleibt auch weiterhin Lehrlingswart.

Mehr Anreize für Auszubildende gesucht

Das Thema Ausbildung nahm auch einen breiten Raum bei der Jahresversammlung der Bildhauer- und Steinmetzinnung ein. Hermann Rudolph stellte zur Diskussion, ob man nicht das bisherige Ausbildungssystem generell in Frage stellen und auch die Berufsbilder weiterentwickeln und eventuell abändern sollte. „Das Image unseres Berufs muss sich verändern“, so Rudolph. Es gelte, mehr Anreize für Auszubildende zu schaffen, war die Meinung aller Anwesenden, denn „wir benötigen mehr eigenständige Facharbeiter“. Rudolph gab einen breit gefächerten Überblick über seine ersten Aktivitäten als Landesinnungsmeister und seine Ziele, die als Wesentliches zum Inhalt haben, mehr Berufskollegen dazu zu bringen, die Innungen als wichtige Interessenvertretungen wahrzunehmen. Die Innung Südschwaben sei noch relativ gut aufgestellt, wusste auch Obermeister Uwe Jocham zu berichten, aber dennoch müsse man sich intensiv um die Gewinnung neuer Mitglieder bemühen, um entsprechend stark zu sein. Von einer starken Innung seien viele Vorteile, von denen alle Betriebe profitierten, abhängig.

„Naturstein in der Gebäudesanierung“

Gottfried Voigt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kempten und der Bildhauer- und Steinmetzinnung, informierte über wichtige Entscheidungen, insbesondere zum Arbeitsrecht, mit dem guten Rat, im Zweifelsfall die Innung oder Kreishandwerkerschaft zu kontaktieren. Dort sei man immer gerne mit Auskünften und gutem Rat behilflich.Abgerundet wurde die Jahresversammlung durch den Vortrag „Naturstein in der Gebäudesanierung“ von Dipl.-Ing. (FH) Detlev Hill.