Kaufbeuren/Ostallgäu | 30.01.2012

Im Landkreis Lindau tritt der Zensus 2011 in die letzte Phase. Symbolbild. Foto: Fotolia.
Ab Februar machen sich etwa 35 Erhebungsbeauftragte im Landkreis Ostallgäu auf den Weg. Im Ostallgäu startet die Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten.
Die 35 Erhebungsbeauftragten werden erneut Haushalte befragen und dort Unstimmigkeiten abklären. "Genaue Zahlen liegen uns zwar noch nicht vor, wir rechnen aber mit rund 1.000 zu befragenden Anschriften", erläutert Thomas Roßmanith, von der Zensus-Erhebungsstelle im Landkreis.
Unstimmigkeiten bei der Volkszählung „Zensus 2011“ entstanden
Mit dem jetzt folgenden Einsatz von Erhebungsbeauftragten sollen Unstimmigkeiten geklärt werden. Diese waren beim Abgleich der Melderegisterdaten mit den Angaben aus der Gebäude- und Wohnungszählung entstanden. Der klassische Fall sind Einfamilienhäuser, bei denen die Kinder noch gemeldet sind, aber nicht mehr dort wohnen. Wie bei der Haushaltsbefragung im vergangenen Jahr werden die Besuche schriftlich mit Terminvorschlag angekündigt. Es besteht auch hier Auskunftspflicht.
Wer kann im Ostallgäu nochmals befragt werden?
Diese Befragung findet aus Gründen der statistischen Berechnungen ausschließlich in Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern statt. Die Befragung soll bis zum April 2012 abgeschlossen sein. Anschriften, die bereits im Rahmen der Haushaltsbefragung erhoben wurden, werden in diesem Befragungsteil nicht nochmals befragt. Dazu gehören auch Wohnheime und Gemeinschafts-Unterkünfte. Die ersten Ergebnisse des Zensus 2011 werden bundesweit im November 2012 erwartet. Dann sollen die amtlichen Einwohnerzahlen ermittelt sein. Bis Ende 2013 werden alle Zensus-Ergebnisse vorliegen.
Über die Volkszählung „Zensus 2011“ im Ostallgäu
Die Volkszählung „Zensus 2011“ fand im Ostallgäu im letzten Jahr vom 9. Mai bis Ende Juli statt. Damals waren bei der Haushaltsbefragung 165 Befrager im Landkreis unterwegs. Es wurden rund 14.000 Einwohner für die Volkszählung „Zensus 2011“ interviewt. Inzwischen liegen die ausgefüllten Fragebögen von fast allen Anschriften vor. Dieses sind zum größten Teil an das Statistische Landesamt weitergeleitet worden. „Die Akzeptanz der Volkszählung war im Landkreis Ostallgäu wie in vielen anderen Landkreisen erfreulich groß“, berichtet Roßmanith.
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