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3793,16 Euro – diese sagenhafte Summe ist das Ergebnis des türkischen Frauenabends, den eine Handvoll türkischer Kaufbeurerinnen Anfang März im Gablonzer Haus veranstaltet hat. Der Frauenabend fand zugunsten des Klinikums Kaufbeuren statt. Eine bemerkenswerte Initiative junger Türkinnen, die ihre Verbundenheit mit Kaufbeuren über soziales Engagement ausdrücken wollten.
Großer Dank für das persönliche Engagement
Das Geld wird nun zu gleichen Teilen der Palliativstation und der Kinderklinik am Klinikum Kaufbeuren zu Gute kommt. „Wir freuen uns außerordentlich über diese Spende“, sagte Petra Nocker stellvertretend für die Geschäftsleitung der Kliniken bei der Spendenübergabe. Ganz besonders freue sie sich persönlich vor allem deshalb, weil es Frauen waren, die diese großartige Idee mit vorbildlichem Engagement realisierten. Auch Bürgermeister Ernst Holy, der als Vertretung für Oberbürgermeister Stefan Bosse an der Spendenübergabe teilnahm, zollte den türkischen Frauen seinen großen Respekt. Denn die Frauen haben den Frauenabend völlig uneigennützig für das Klinikum Kaufbeuren und damit für die Stadt Kaufbeuren auf die Beine gestellt.
Tanz, türkische Speisen und eine Tombola
Nicht einmal die Organisatorinnen selbst, die im Vorfeld fleißig Plakate geklebt, Flyer gestaltet und Karten vorverkauft hatten, rechneten mit diesem Ansturm. Der große Saal im Gablonzer Haus, den OB Stefan Bosse für dieses Fest zur Verfügung gestellt hatte, reichte nicht aus, um allen Frauen Platz zu bieten, die an diesem Abend zu türkischer Live-Musik ausgelassen tanzen und feiern wollten. Bereits zwei Tage im Vorfeld kochten und backten die Organisatorinnen des Frauenabends leckere türkische Spezialitäten, deren Verkauf einen Teil des Erlöses ausmachte. Höhepunkt jedoch war eine Tombola, deren 100 Preise von den Organisatorinnen selbst gestiftet worden waren. Da wurde alles verlost, was zuhause neu und ungebraucht im Schrank stand. Ein Besteckkasten gehörte ebenso dazu wie ein Tafelservice für sechs Personen, das den Hauptgewinn darstellte.
Neues Piano dank Spende
Das Geld jedenfalls könne man sehr gut gebrauchen, wie Nocker betonte. Derzeit soll ein Piano auf der Palliativstation über Spenden finanziert werden. Und auch die Kinderstation benötige immer wieder Sonderbudget für kindgerechte Anschaffungen. Sowohl der Vorstandsvorsitzende der Kliniken, Ludwig Lederle, als auch OB Bosse bedauerten sehr, dass sie sich für den Termin beide aufgrund eines Trauerfalls kurzfristig vertreten lassen mussten.