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Um die Leistungsfähigkeit der Firma zu erhalten hat der Geschäftsführer der Firma PMG in Füssen (Allgäu) in einem Schreiben den Beschäftigten eine Prämie von 750 Euro angeboten. Diese wird ausgezahlt, wenn sich die PGM Mitarbeiter nicht an den momentan im Rahmen der Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie stattfindenden Arbeitskampfmaßnahmen beteiligen.
IG Metall ist verärgert
Die IG Metall hat kein Verständnis für das Handeln des Geschäftsführers Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern bewertet dieses Arbeitgeberverhalten als ungeheuerlich: „Hier wird versucht, den Beschäftigten mit Geld ein demokratisches Grundrecht abzukaufen. Man kann nur hoffen, dass hier nicht die nahen Königsschlösser feudalherrliche Verhaltensweisen auf das Verhalten der Arbeitgeber bei PMG ausstrahlen.“ Wie hart ein Unternehmen Arbeitskampfmaßnahmen treffen kann interessiert hier jedoch nicht.
PGM will erfolgsabhängige Prämien anstatt Leistungsentgelt
Die Geschäftsführung bei PMG plant, das tarifvertragliche Leistungsentgelt zu streichen und in eine unsichere erfolgsabhängige Prämie zu verändern. Die IG Metall zeigte sich hier gesprächsbereit, im Rahmen tariflicher Möglichkeiten über das Leistungsentgelt zu verhandeln. Die PMG kündigte die Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband vbm (Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie).