AGCO Fendt

Fendt auf der PotatoEurope 2010

Kaufbeuren/Ostallgäu | 02.08.2010

Fendt 820 Vario Fendt 820 Vario

Fendt ist auf der internationalen Fachmesse für Kartoffelprofis, der PotatoEurope 2010 vertreten. Dort stellt Fendt sein neues Elektronikkonzept "Variotronic" vor.

Auf der PotatoEurope 2010 stellt Fendt sein neues Elektronikkonzept, die Fendt-Variotronic, in den Mittelpunkt seiner Ausstellungspräsenz. Die PotatoEurope 2010 ist die internationale Fachausstellung für Kartoffelprofis. Sie ist vom 8. bis 9. September 2010. Bereits auf der Agritechnica 2009 hat Fendt das wegweisende Konzept vorgestellt. Es vereint in nur einem Terminal zahlreiche Steuerungen: Die Bedienung des Traktors, die ISO-Bus-Gerätesteuerung, die Spurführung VarioGuide und die Dokumentation VarioDoc.

Kartoffelanbau mithilfe amerikanischer und russischer Satelliten

Spurführung ist im Kartoffelanbau ein zentrales Thema. Mit dem neuen,
komplett ins Terminal integrierten Spurführungssystem VarioGuide bietet Fendt dabei die ideale Lösung. Das System nutzt neben den amerikanischen GPS-Satelliten das russische GLONASS Satellitensystem. Es bietet zudem die Voraussetzungen zur Nutzung des geplanten europäischen Galileo-Systems. Dadurch hat Fendt für eine deutlich bessere Signalverfügbarkeit gesorgt. Mit VarioGuide werden die bekannten Korrekturdienste OmniStar und die mobile Referenzstation mit einer Reichweite von bis zu fünf Kilometern schneller und zuverlässiger genutzt. Darüber hinaus stellt Fendt dem Kartoffelprofi weitere Dienste zur Signalkorrektur zur Verfügung: Diese sind zum einen eine ortsfeste RTK-Station mit bis zu 30 Kilometern Sendeleistung sowie NTRIP. Daneben der Empfang von Korrektursignalen über das Mobilfunknetz (wenn verfügbar). Damit wird die Zuverlässigkeit der Signalqualität in allen Genauigkeitsstufen deutlich erhöht.

Dokumentationssystem mit verschiedenen Schlagkarteien kompatibel

Qualitätssicherung und damit auch verbunden die Dokumentation für den Handel ist im Kartoffelanbau ein Muss. Mit VarioDoc von Fendt können sämtliche Daten einfach erfasst und dokumentiert werden. Dies läuft durch die Integration in das Vario-Terminal mit einem minimalen Zeitaufwand. Der komfortable Datenaustausch über Bluetooth garantiert eine sichere Übertragung der Daten. Die Aufträge sind so lange im Terminal gespeichert bis der Austausch komplett abgeschlossen ist. VarioDoc ist kompatibel mit den Schlagkarteien von BASF und Helm. Und neuerdings auch mit den Karteien von agrocom und Landata-Eurosoft. Damit ist Fendt der erste Landmaschinen-Hersteller, der ein Dokumentationssystem bietet, welches mit verschiedenen Schlagkarteien kompatibel ist. Die Kommunikation beruht auf dem ISOXML Standard. Daher wird in Zukunft auch die Übertragung zu weiteren Softwareherstellern möglich sein. Es gibt eine weitere Ausbaustufe "VarioDoc Pro". Hier kann VarioDoc auch mit GPS-Positionsaufzeichnung sowie Langstrecken-Datenübertragung über Mobilfunk ausgerüstet werden.

Fendt: Live Demontrationen von Traktoren

An beiden Veranstaltungstagen finden Maschinen-Vorführungen statt. Dort werden die Vario-Traktoren von Fendt auch im praktischen Einsatz zu sehen sein. Bei der diesjährigen PotatoEurope stehen dabei die Bereiche Legen, Roden und Verladung im Mittelpunkt.

Über Fendt

Fendt ist die führende High-Tech-Marke im AGCO-Konzern für Kunden mit den höchsten Ansprüchen. Traktoren und Erntemaschinen von Fendt arbeiten auf den Feldern der Welt mit unternehmerisch ausgerichteter Landwirtschaft. Sie werden zudem in anderen interessanten Aufgabengebieten aus den Bereichen Industrie, Straße und Umwelt verwendet. In vielen Bereichen gilt Fendt als Welt-Innovationsführer der Landtechnik. So profitieren Fendt-Kunden schneller von den neuesten Technologien zu Erhöhung der Leistung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit auf ihren Betrieben. Fendt ist in Bayern an den Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim vertreten. Hier beschäftigt AGCO Fendt rund 3.300 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Marketing. Sowie Produktion, Service und Verwaltung.