AL-KO

Neuer Geschäftsführer für AL-KO Therm

Günzburg | 27.10.2009

AL-KO Carsten Struck
AL-KO Carsten Struck

AL-KO Therm-Geschäftsführer Raimund Lang geht nach 15 Jahren in den Ruhestand. Zum 1. November 2009 tritt Carsten Stuck die Nachfolge an.

Raimund Lang, langjähriger Geschäftsführer und Unternehmensbereichsleiter der AL-KO Luft- und Klimatechnik innerhalb der AL-KO KOBER GROUP, geht Ende Oktober 2009 in den Ruhestand. In fast 15 Jahren an der Spitze des Unternehmensbereichs hat er die AL-KO Lufttechnik zu einem der bedeutendsten „global player“ auf dem Sektor der Lüftungs- und Klimatechnik geformt. Bereits zu Beginn des Jahres 2008 konnte der neue Geschäftsführer der AL-KO Luft- und Klimatechnik, Carsten Stuck, seinen operativen Platz an der Seite von Raimund Lang, einnehmen. Seitdem führte eine Doppelspitze das Unternehmen im Einklang, wobei sich Raimund Lang während dieser Übergangsphase maßgeblich auf das Exportgeschäftkonzentrierte - insbesondere auf die Märkte in Fernost, Indien, Ukraine und Russland.

 

1994 stand der damalige Unternehmensbereich AL-KO HLK vor dem Beginn einer neuen Ära. Es galt, den traditionell handwerklich orientierten Betrieb in ein industriell operierendes Unternehmen umzubauen, um im Wettbewerb mithalten zu können. Für diese Aufgabe wurde mit Dipl.-Ing. Raimund Lang die Idealbesetzung gefunden. Der damals 50-jährige gebürtige Kemptener war ein Mann mit einschlägiger Vergangenheit, der erfolgreich in unterschiedlichen Branchen agiert und einen exzellenten Ruf als Unternehmer und Sanierer hatte. Und so begann Raimund Lang Anfang Januar 1995 an der Seite von Willy Kober seine Tätigkeit als Geschäftsführer der AL-KO Therm GmbH in Jettingen-Scheppach, der AL-KO Therm Wittenberg GmbH in Lutherstadt Wittenberg und der AL-KO AeroTech in Frankfurt. Nach vielen Gesprächen mit Mitarbeitern und den Erkenntnissen daraus entwickelte Raimund Lang interdisziplinäre Arbeitsgruppen, die konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der internen Abläufe erarbeiten und auch umsetzen sollten. Diese Art der Führungs- und Gesprächskultur, die Raimund Lang einführte und praktizierte, war völlig neu – und effektiv obendrein. Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich aus der handwerklichen Manufaktur für Heizungs- und Lüftungsgerät ein klar strukturiertes, effizient arbeitendes und stetig und gesund wachsendes Industrieunternehmen. Gegen alle Widerstände sogenannter Fachleute, Spezialisten und Branchenkenner, die Zweifel hatten an der geplanten industriellen und standardisierten Herstellung kundenindividueller Lüftungs- und Klimazentralgeräten, hat Lang ein baukastenbasiertes Geräteprogramm aufgezogen und auf allen Märkten etabliert. Diese Gerätefamilie stellte fortan das Rückgrat des neu geschaffenen Unternehmensbereichs AL-KO Lufttechnik dar, setzte durch seine Flexibilität, Kundenorientierung und Qualität Maßstäbe und konnte zudem vollumfänglich in einen zeitgemäßen industriellen Fertigungsprozess eingebunden werden. Durch die ständige Anpassung und Verbesserung aller Arbeitsabläufe - von der Akquisition über die Auftragsbearbeitung, Materialwirtschaft, Fertigung, Logistik bis hin zum Service - konnte sich das Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr gut behaupten und stetig wachsen.

Ausgehend davon, machte sich Raimund Lang auf, weltweit bestehende Kundenbeziehungen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Mit Erfolg: Vertrauen und Zuverlässigkeit waren seine Maximen, die Raimund Lang auf den nationalen, europäischen aber auch auf den asiatischen Märkten ein einzigartiges Image beschert haben. Und so ist AL-KO heute ein internationaler Premiumhersteller für hochwertigste Lüftungs- und Klimatechnik. Raimund Lang hat es geschafft, dass die AL-KO Gerätetechnologie in Europa, China und Südostasien ein Marken- und Qualitätszeichen darstellt. Und er hat es nicht zuletzt auch geschafft, 500 Arbeitsplätze sicher durch alle wirtschaftlichen Krisen zu manövrieren.

Darauf will der Nachfolger Carsten Stuck aufbauen und das Unternehmen weiterentwickeln. Innovative Produkte sollen neue Märkte erschließen und das zukünftige Wachstum sicherstellen. Und dabei setzt Carsten Stuck ebenso wie sein Vorgänger auf die motivierte und hoch qualifizierte AL-KO Mannschaft.

 

 

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