Günzburg | 14.07.2009
Am Sonntag, 12. Juli 2009, hatte das Kernkraftwerk Gundremmingen zur gemeinsamen Geburtstagsfeier zum 25. Betriebsjubiläum der Blöcke B und C eingeladen – und die Nachbarn und Freunde des Kraftwerks kamen zahlreich. Zwischen 9:30 Uhr und 18:00 Uhr zählte das Kraftwerk rund 5.200 Gäste im kostenlosen Kinder-Fun-Park auf dem Festgelände und im Festzelt neben dem Kraftwerksgelände.
„Wir freuen uns, dass wir soviel positiven Zuspruch für unsere Geburtstagsfeier bekommen haben und sehen es als Vertrauensbeweis in unsere sichere und zuverlässige Arbeit. Die Resonanz auf unsere Einladung an die Nachbarn ist für uns Ansporn, das in uns gesetzte Vertrauen auch in Zukunft zu rechtfertigen“, zog Dr. Helmut Bläsig, technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Gundremmingen, Bilanz.
Schon vormittags zur offiziellen Eröffnung mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, dem öffentlichen Leben und den Nachbarn war das Festzelt gut gefüllt. Zusammen mit Wolfgang Mayer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Gundremmingen, und Dr. Josef Langenbach, stellvertretender Landrat des Landkreises Günzburg, war sich Dr. Georg Nüßlein, Mitglied des Bundestages und Schirmherr des Festtages einig, dass angesichts der Tatsache, dass in Deutschland die sichersten Kernkraftwerke der Welt laufen, eine Beschleunigung des deutschen Atomausstiegs nicht zu mehr Sicherheit führe, sondern genau zum Gegenteil: Deutschland wäre gezwungen, Strom aus Ländern zu beziehen, deren Kernkraftwerke einen geringeren Sicherheitsstandard als in Deutschland haben. Wenn der Atomausstieg beschleunigt würde, wäre die Energieversorgungssicherheit des Landes gefährdet, der Strom für die Menschen und Unternehmen verteuerte sich und das Klima würde geschädigt. Solange die erneuerbaren Energien den Strombedarf nicht decken könnten, brauche man die Kernenergie. Deshalb sei eine Laufzeitverlängerung für die sicheren deutschen Kernkraftwerke notwendig.
Kinderland dicht umlagert
Besonders begehrt war das Kinderland, in dem sich bunt geschminkte Kinder auf Riesenrutsche und -hüpfburg, Vierer-Bungee-Trampolin, Nostalgiekarussel, Schiffschaukel und Kletterpalme sowie im Formel-1-Simulator und Seagway-Parcours austoben konnten. Dicht umlagert waren die Vorführungen der Werkfeuerwahr, bei der die Kinder eigenhändig löschen durften sowie die Kinder-Zauberschauen von Tobi van Deisner und die Leistungsdarbietungen der Günzburger Rettungshundestaffel. Allein 170 Nachwuchskanuten versuchten sich bei der Betriebssportgruppe Kanu auf dem Musselmann-Weiher, der von der Bimmelbahn angesteuert wurde. Stark umlagert war auch der kostenlose Fahrrad-Sicherheits-Check. Geradezu belagert wurde auch der Schnellzeichner David Müller, der zahllose Besucher portraitierte.
Gewinnspiel- und Schafkopf-Gewinner
Dicht umlagert war die Auslosung der Gewinner des großen Gewinnspiels. Glücksfee Franziska assistierte Dr. Bläsig, und zog den 15-jährigen Johannes Hoffmann aus Harthausen zum Gewinner des Hauptpreises, eine Heißluft-Ballonfahrt für zwei Personen. Die Gewinnkarte für den zweiten Hauptgewinn, einen Rundflug in einem Sportflugzeug für drei Personen, gehörte dem 24-jährigen Michael Offner aus Gundremmingen und das Navigationsgerät als dritten Preis gewann Daniela Eggs aus Lauingen.
Ausgezeichnet besucht war auch das vormittägliche Schafkopfturnier mit 88 Teilnehmern, das Josef Böck aus Aislingen für sich entscheiden konnte.
FC Lauingen Sieger des Fußballturniers
Kein Regenguss konnte das von der Betriebssportgruppe Fußball organisierte Freundschaftsturnier zwischen den 1. Mannschaften des SV Aislingen, FC Gundelfingen, FC Lauingen, TSV Offingen, SSV Peterswörth und der SpVgg Gundremmingen aufhalten. Im Finale trafen die beiden Gruppen-Ersten FC Lauingen und FC Gundelfingen aufeinander. Die Lauinger entschieden das Turnier eindeutig mit 3:1 für sich.
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