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Am vergangenen Mittwoch 29. Februar erhielt Landrat Stefan Rößle den unerwarteten Anruf von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt: Er wurde vom CSU-Präsidium als Wahlmann für die Bundesversammlung benannt.
Landrat Rößle freute ich über die Berufung
Am 18. März fährt Landrat Stefan Rößle nun also nach Berlin, um seine Stimme bei der Wahl des neuen Bundespräsidenten abzugeben. Über seine überraschende Benennung für die Bundesversammlung war Landrat Rößle sehr erfreut. Der bayerische Landtag kann nämlich nur 95 Männer und Frauen auswählen, wobei aus dieser Zahl wiederum nur 47 Personen aus den Reihen der CSU vorgeschlagen werden können. Das CSU-Präsidium hat beschlossen, auch einen kommunalen Vertreter zu benennen. Diese Entscheidung fiel auf Landrat Rößle.
Eine Reise nach Berlin
Stefan Rößle wird die Reise nach Berlin unter anderem mit Ministerpräsident Horst Seehofer, den beiden Ehrenvorsitzenden der CSU Edmund Stoiber und Theo Waigel, dem kompletten Kabinett, dem Fraktionsvorsitzenden Georg Schmid, den Europaabgeordneten Angelika Niebler und Manfred Weber, der Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem früheren Bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein antreten. In der Bundesversammlung ist unsere Region auch noch mit zwei weiteren Vertretern präsent. Ulrich Lange und Gabriele Fograscher gehören als Mitglieder des Deutschen Bundestages automatisch dem Gremium an.
„Biermösl Blosn“ bei der Wahl in Berlin
Aber auch prominente Nicht-Politiker aus Bayern wurden in die Bundesversammlung berufen. Die SPD hat beispielsweise die Schauspielerin Senta Berger auserwählt und die Grünen entsenden u. a. Hans Well, das langjährige Mitglied der „Biermösl Blosn“ zur Wahl des neuen Bundespräsidenten nach Berlin.