Donau-Ries | 15.12.2011
Für den Geopark Ries wird ein Konzept für Hinweisschilder an den in den Geopark Ries führenden Bundesstraßen erarbeitet werden. Dies soll 2012 laut Beschluss des Kreisausschusses realisiert werden. Zudem wir das Projekt „Geotop Steinbruch Gosheim mit Kalvarienberg“ angegangen.
Die großflächigen touristischen Hinweisschilder sind grundsätzlich geeignet, sowohl die Gebietskulisse des Geoparks darzustellen, wie auch auf das touristische Profil des Geoparks bei den Verkehrs-Teilnehmern aufmerksam zu machen. Letztlich dient die Beschilderung auch der Identifikation der in der Region lebenden Menschen mit dem Geopark. Im Detail kommen folgende Standorte an den Bundesstraßen in Frage: B 2 von Süden (vor Donauwörth), B 2 von Norden (vor Treuchtlingen), B 16 von Süden (vor Tapfheim), B 466 von Südwesten (vor Neresheim), B 29 von Westen (vor Bopfingen), B 25 von Norden (vor Fremdingen – hier nur Austausch), B 466 von Norden (vor Gnotzheim). Auf Anregung des Kreisausschusses soll zudem auch eine Beschilderung an der A 7 mit in Erwägung gezogen werden.
„Erholungsregion Ries“-Schilder sollen ausgetauscht werden
Zusätzlich sollten die bisherigen Hinweisschilder „Erholungsregion Ries“ gegen neue „Geopark Ries“-Schilder ausgetauscht werden. Die Schilder stehen derzeit an folgenden Standorten: Wemding Staatsstraße 2214, Mönchsdeggingen, Staatsstraße 2221, B 25 vor Harburg, B 466 vor Ederheim, B 466 vor Oettingen, Hohenaltheim Staatsstraße 2212, Auhausen, Staatsstraße 2221. Für die Umsetzung des gesamten Projektes sind Kosten in Höhe von rund 14.000 Euro zu erwarten.
Neues Projekt: Geotop Steinbruch Gosheim mit Kalvarienberg
Nach dem Ausbau des Geotops Steinbruch „Lindle“ in Nördlingen, mit dem Ende Oktober begonnen wurde, steht als nächstes Projekt die Entwicklung des Geotops Steinbruch Gosheim mit Kalvarienberg an. Hier wurden zunächst die denkbaren Ausbau-Maßnahmen, eine Kostenschätzung sowie die Abstimmung mit der Gemeinde Huisheim angegangen. Der Gemeinderat der Gemeinde Huisheim hat dem Projekt grundsätzlich zugestimmt. Die Gemeinde Huisheim wird einerseits die Grundflächen kostenfrei zur Verfügung stellen und zum zweiten die Pflege und den Unterhalt übernehmen. Nach der Neuplanung sind Investitionen in Höhe von rund 79.000 Euro brutto zu erwarten. Das Konzept für den Steinbruch Lindle mit den einzelnen Maßnahmen wird derzeit erarbeitet. Der Kreisausschuss hat den Auftrag für die Planung und Umsetzung des Geotop-Entwicklungskonzeptes „Kalvarienberg“ Gosheim, Gemeinde Huisheim einstimmig an die Firma HPC vergeben.
Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.donau-ries.de
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