Donau-Ries | 04.01.2012

Familienfreundlicher Bündnispartner Nr. 132: Die Augenarztpraxis Herzog in Nördlingen, Foto: Stefan Sisulak
Es wächst und wächst und wächst. Auch 3 Jahre nach dem Start wird das Bündnis für Familie Donau-Ries noch größer. Im Dezember konnte der Bündnispartner Nr. 132 begrüßt werden.
Es lebt und gedeiht, das Lokale Bündnis für Familie Donau-Ries! Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass der Kreis der Bündnispartner auch gut drei Jahre nach der Gründung noch wächst. 132 Partner umfasst das Netzwerk mittlerweile – jüngst hinzugekommen ist die Augenarztpraxis Dr. Herzog in Nördlingen.
Familienfreundlich auch im kleinen Unternehmen
„Wir sind zwar ein relativ kleines Unternehmen“, erläutert Praxismanagerin Anne Herzog, „aber Familienfreundlichkeit wird bei uns groß geschrieben!“. Mit einer familienbewussten Unternehmenskultur versuche man, den Mitarbeiterinnen gute Rahmenbedingungen zu bieten, damit sie Beruf und Familie vereinbaren können. „Davon profitieren alle, denn nur zufriedene Mitarbeiterinnen sind gute Mitarbeiterinnen“, sagt Praxischef Dr. Joachim Herzog. Die Tatsache, dass seine Praxis nur eine minimale Fluktuation hat, spricht für die Zufriedenheit der Beschäftigten. Viele Mitarbeiterinnen sind dem Betrieb seit langen Jahren treu oder kommen gerne frühzeitig wieder nach der Familienphase.
Ein Zeichen setzen
Im Dezember 2011 hat die Augenarztpraxis Herzog die Bündniserklärung unterzeichnet. „Mit dem Beitritt zum Bündnis für Familie wollen wir signalisieren, dass Familienfreundlichkeit nicht nur für uns selbst wichtig ist, sondern für die gesamte Region und für alle Menschen in unserem Landkreis“, begründet Anne Herzog diesen Schritt.
Diese Partner kamen in den letzten12 Monaten zum Bündnis
Neu hinzugekommen in das Bündnis für Familie sind in den letzten 12 Monaten auch das bfz Donauwörth (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH) und die gfi Donauwörth (Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration gGmbH), die Gemeinde Mertingen, die Private Wirtschaftsschule Donauwörth, die Stadt Wemding und als Einzelperson die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Karin Neupert.
Viele Projekte wurden bereits umgesetzt
Bündniskoordinator Günter Katheder-Göllner freut sich über den Zuwachs und meint dazu: „Für mich ist das auch eine Bestätigung, dass wir mit unseren Vorhaben und Projekten nach wie vor auf dem richtigen Weg sind.“ Auch Landkreischef Stefan Rößle äußerte sich zum Jahresende zufrieden über die Entwicklung des Familienbündnisses. „Gemeinsam geht’s einfach besser!“, meint er. An den vielfältigen Projekten, Veranstaltungen und Angeboten, die bislang aus dem Bündnis entstanden sind, zeige sich das ganz deutlich. „Allein hätten wir das so nicht hinbekommen“, so Rößle weiter.
Nicht nur eine regionale Sache
Auch überregional hat das Donau-Rieser Bündnis in diesem Jahr Anerkennung erfahren. Unter mehr als 650 Bündnissen bundesweit ist es für sein umfassendes Engagement zum „Bündnis des Monats Juni 2011“ gewählt worden. „Die Vielfalt und Anzahl unterschiedlicher Aktivitäten des Lokalen Bündnisses für Familie im Landkreis Donau-Ries ist beeindruckend“, sagte dazu Friederike Woermann-Seiger von der Fachberatung der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“. Eine gemeinsame Aktion in Donauwörth anlässlich des Internationalen Tags der Familie im Mai wurde vom Bundesfamilienministerium in einer Pressemeldung als „beispielhaft“ vorgestellt. Und im Herbst erreichte das Bündnis die Nachricht, dass die BRK-Ferienbetreuung „Sonnenscheinkinder“ – ein Kooperationsprojekt mehrerer Bündnispartner – vom Medienbüro der Lokalen Bündnisse als „vorbildlicher Praxisimpuls“ ausgewählt wurde.
Und es ist noch lange nicht Schluss
„Zu verdanken haben wir diese Auszeichnungen den Partnern und Aktiven in unserem Bündnis“, bilanziert der Familienbeauftragte Katheder-Göllner. Auch für 2012 habe man sich wieder einiges vorgenommen. U.a. soll das Projekt „Familienfreundliche Unternehmenskultur“ abgeschlossen werden, an dem sich neben einigen Gründungsmitgliedern des Bündnisses auch der jüngste Bündnispartner, die Augenarztpraxis Herzog beteiligt. Man darf gespannt sein!

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