Dillingen | 30.11.2010

Gymnasium Wertingen energetische Sanierung
Mit dem Abschluss der energetischen Sanierung des Gymnasiums Wertingen haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht.“ Dies betonte Landrat Leo Schrell beim offiziellen Abschluss der Sanierungs-Maßnahme, die mit einem hohen Festbetrag vom Freistaat gefördert wird.
„Grüß Gott, Herr Winter“, fröhlich begrüßte Eva Focht-Schmidt, Schulleiterin des Wertinger Gymnasiums den Vorsitzenden des Bayerischen Haushalts-Ausschusses und Stimmkreis-Abgeordneten Georg Winter. Der Wintereinbruch hatte ihn aufgehalten. Passend dazu fand die Feier zum Abschluss der energetischen Sanierung des Schulhauses Wertingen im Rahmen des Konjunkturprogramms II in der neu entstandenen Pausenhalle statt: Mit der Sanierungsmaßnahem in Wertingen wurde gleichzeitig der Innenhof überdacht. „Das war wirtschaftlich günstiger“, so Landrat Leo Schrell.
Sinnvolle Maßnahme
Schrell dankte besonders Georg Winters Einsatz für die Finanzierung der bereits in den Jahren 2005 bis 2007 realisierten Bauabschnitte I und II aus IZBB- und FAG-Mitteln am Gymnasium in Wertingen. „Die wesentliche Idee Winters bestand darin, das Bundesprogramm mit dem Landesprogramm zu verbinden und zu einer sinnvollen Maßnahme zu verknüpfen.“
Weitere Fachräume
Im letzten Herbst hat der 3. Bauabschnitt am Gymnasium Wertingen begonnen. Nach Fertigstellung der Bauabschnitte 1 (Chemiesäle, Betreuungsräume, Mensa) und 2 (Bibliothek, Musiksaal II, Chillraum) ging es zunächst an die energetische Sanierung des Hauses, vor allem im sog. Altbau. Zeitgleich erfolgte der Umbau des Innenhofs. Hier entstand eine überdachte Pausenhalle, die auch die Funktion einer weiteren Aula erfüllen kann. Drittes großes Unterfangen ist die Umgestaltung des Erdgeschosses und des 1. OG auf der Südseite. Hier werden künftig die Fachräume für Biologie und Physik untergebracht sein. Sobald diese Fachschaften ihre neuen Räumlichkeiten bezogen haben, kann man mit dem Umbau der ehemaligen Physiksäle zu EDV-Räumen beginnen.
Abschluss 2014
Danach geht es an die Sanierung des sog. Neubaus auf der Nordseite. Sollte es zu keinen nennenswerten Verzögerungen kommen, ist der Umbau bis 2014 abgeschlossen. Durch die Aufnahme in das Konjunkturprogramm II konnte der Landkreis in den zurückliegenden Monaten die dringend notwendige energetische Sanierung des bereits im Jahr 1968 errichteten Gebäudetrakts des Gymnasiums Wertingen realisieren.
Förderung vom Freistaat
Die rund 1,95 Mio Euro teure Maßnahme, die gleichzeitig eine wichtige Teilbaumaßnahme des 2. Bauabschnittes der Generalsanierung des Gymnasiums darstellt, wird mit einem Festbetrag in Höhe von 1,7 Mio Euro aus Mitteln des Konjunkturprogramms gefördert.
Weitere Anträge in Planung
Derzeit wird der Förderantrag für den rund 7,2 Mio Euro umfassenden, abschließenden 3. Bauabschnitt von der Regierung von Schwaben geprüft. „Ich denke aber, dass wir noch vor Weihnachten den Förderbescheid erhalten“, so der Landrat.
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