Augsburg | 08.09.2009
„Wer irgendwann an der Weltspitze stehen will, muss investieren. Augsburg geht hier mit gutem Beispiel voran.“ So eröffnete Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg seine Grußworte gestern auf dem Universitätsgelände in Augsburg.
Damit legte der Minister gestern den Grundstein für das neue Zentrum für Leichtbauproduktions-Technologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und der Fraunhofer-Projektgruppe Funktionsintegrierter Leichtbau.
Von einer „Einrichtung mit enormer Tragweite“ sprach Bayerns Wirtschaftminister Martin Zeil. Und tatsächlich: bis zum nächsten Jahr soll hier eine Laborhalle mit rund 2200 Quadratmetern Fläche und ein Bürogebäude mit etwa 3000 Quadratmetern Fläche entstehen. Der Freistaat Bayern investiert in dieses Vorhaben rund 53 Millionen Euro, die Stadt Augsburg beteiligt sich mit weiteren 8,5 Millionen Euro.
Weitere Fördermittel wurden im Rahmen des Luftforschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft- und Technologie eingeworben.
"Diese neue Forschungszentrum ist ein Impuls für die ganze Region. Denn wir können nicht im Nucleus der Forschung stecken bleiben, wir müssen das Erforschte in die Produktion bringen," erklärte Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl kurz vor dem Spatenstich.
Dies soll hier spätestens im Jahre 2013 geschehen, wenn das Forschungszentum fertig bezogen ist und die Arbeit aufgenommen werden kann. Seit Februar laufen bereits die Bauarbeiten am Standort Stade, wo ein weiteres Zentrum für Leichtbauproduktions-Technologie enstehen wird.
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