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iwb-Seminar "Rapid Manufacturing"

Augsburg | 02.08.2010

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Das jährlich stattfindende Seminar Rapid Manufacturing im iwb-Anwenderzentrum hat sich in diesem Jahr dem Bereich der generativ einsetzbaren Materialien gewidmet.

Gegenwärtig ist eine zunehmende Dynamisierung der Produktlebenszyklen erkennbar. Ebenso ein Trend zu kundenindividuellen Produkten in kleinen Stückzahlen. Unter diesen veränderten Randbedingungen nehmen innovative Fertigungsverfahren zukünftig eine Schlüsselrolle in der Produktionstechnik ein. Diese innovativen Fertigungsverfahren sollen eine umfassende Flexibilität mit einer hohen Ressourceneffizienz vereinen. Generative Laserfertigungstechnologien auf Metall- und Kunststoffbasis werden heute bereits vielfach eingesetzt: Für die wirtschaftliche Herstellung funktionaler Bauteile mittels Rapid Manufacturing (RM). Sie bieten unter diesem Aspekt signifikante Potenziale.

Zahlreiche Werkstoffe können schon heute bearbeitet werden

Aufgrund der additiven Vorgehensweise der Bauteilerzeugung kann eine hohe Geometriefreiheit sichergestellt werden. Durch große Technologiesprünge in den letzten Jahren konnte ferner etwas Großartiges erreicht werden: Bereits heute können eine Vielzahl an Kunststoffen, zahlreiche metallische Werkstoffe, Keramiken sowie Verbundwerkstoffe verarbeitet werden. Die Bandbreite reicht dabei von Leichtbauwerkstoffen bis hin zu verschleißreduzierenden Materialien.

Worum ging es beim diesjährigen Rapid Manufacturing Seminar?

Der Schwerpunkt des diesjährigen Seminars Rapid Manufacturing am iwb Anwenderzentrum Augsburg beleuchtete daher zwei Faktoren: Die Entwicklung der Werkstoffe und die sich daraus ergebenden neuen Einsatzmöglichkeiten. Die zugehörigen Vortragsreihen wurden von Herrn Professor Michael F. Zäh eröffnet. Er begrüßte die 32 Teilnehmer und zeigte mit seinem Vortrag mögliche Trends in der generativen Fertigung auf. Im weiteren Verlauf des Seminartages sprachen Vertreter aus Industrie und Forschung. Sie berichteten von ihren Innovationen und standen für eine angeregte Diskussion zur Verfügung. Neben der Darstellung des aktuellen Stands der Technik wurden weitere Punkte beleuchtet: Es ging um die Thematisierung neuartiger Forschungsansätze in den Bereichen Werkstoff- und Prozesstechnik. Ebenso wurde die Frage der wirtschaftlichen Anwendbarkeit analysiert. So wurden aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Multimaterialverarbeitung beim 3D-Druck präsentiert. Begleitend zum Seminar Rapid Manufacturing gab es ein Ausstellerforum. Dort hatten die Seminar-Teilnehmer die Gelegenheit, neue Trends und Möglichkeiten rund um das "schichtweise Fertigen" kennen zu lernen. Sie konnten konkrete Fragen stellen und mit Lösungsanbietern diskutieren.

Netzwerken im iwb Anwenderzentrum

Im Rahmen des Seminars Rapid Manufacturing war außerdem ein Get-together in der Versuchshalle des iwb Anwenderzentrum Augsburg. Hier bestand die Möglichkeit sich über Forschungstätigkeiten zu informieren und intensiv zu diskutieren.
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