Augsburg | 08.07.2009
Das Institut für Medien und Bildungstechnologie (imb) der Universität Augsburg steht mit der Einreichung "Von der kreativen Idee zur alltagstauglichen Lehr-Lerninnovation" im Finale des mediendidaktischen Hochschulpreises Medida-Prix. Der renommierte Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wird am 16. September 2009 zum zehnten Mal vergeben.
Im Finale befinden sich zehn Bewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aus denen nach öffentlichen Anhörungen auf der Tagung E-Learning 2009 in Berlin der Sieger ausgewählt wird.
Einheit von Forschung und Lehre - und Praxis
Im Vordergrund der Augsburger Medida-Einreichung steht die Idee der Einheit von Forschung, Lehre und Praxis. Dies bedeutet konkret: Im imb werden mediendidaktische Innovationen für Lehre und Studium entwickelt, im Echtbetrieb erforscht und möglichst nachhaltig im Universitätsalltag verankert. "Theoretisch und empirisch fundierte Entwicklungsforschung ist nicht nur unsere Leitidee, sie wird vielmehr durch die Zusammensetzung des Instituts gelebte Realität," so Dr. Ulrich Fahrner, der Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medien und Bildungstechnologie und Haupteinreicher des Beitrags.
Am imb entwickelte Innovationen
Herausragende Beispiele für die Entwicklungen am imb sind die Arbeiten am Digicampus, an dem mit dem Deutschen E-Learning- und Innovations- Award ausgezeichneten Begleitstudium Problemlösekompetenz sowie an der studentischen Online-Zeitschrift w.e.b.Square. Alle Projekte zeigen, wie aus ursprünglich lokalen Lösungen inzwischen etablierte Initiativen an der Universität Augsburg geworden sind. Insbesondere der virtuelle Arbeitsplatz Digicampus ist nicht mehr aus dem Hochschulalltag von Lehrenden und Studierenden wegzudenken.
Über das imb
Das imb wurde im Jahr 2007 durch den Zusammenschluss der Professuren für Kommunikationswissenschaft und Medienpädagogik mit dem Medienlabor der Universität Augsburg gegründet. Seitdem ist eine medientechnisch ausgerichtete Professur für Digitale Medien und eine Professur für Kommunikationswissenschaft mit den Schwerpunkten Rezeption und Wirkung hinzugekommen. Das imb ist im Wesentlichen für den Bachelor- und Masterstudiengang Medien und Kommunikation zuständig, der in den letzten Jahren in einschlägigen Rankings kontinuierlich Plätze in der Spitzengruppe belegt.
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