LEW

Zwischenbilanz des Programms für mehr Energieeffizienz in Bayerisch- Schwaben

Augsburg | 17.12.2009

Energiesparprogramm LEW
Energiesparprogramm LEW

2008 starteten die Lechwerke Schwaben eine Eingeriesparinitiative. Jetzt ist es Zeit Zwischenbilanz zu ziehen.

Rund 25.000 energiesparende Straßenleuchten in 166 Gemeinden, Energieausweise für rund 280 öffentliche Nicht-Wohngebäude in 78 Kommunen, mehr als 140 Energieberatungen, Energieeffizienz-Projekte an rund 50 Schulen in Bayern - dies sind einige Ergebnisse des Programms für mehr Energieeffizienz in Bayerisch- Schwaben, das die Lechwerke (LEW) 2008 gestartet haben.
Durch die bereits umgesetzten Maßnahmen werden bereits jetzt rund 4.000 Tonnen klimaschädliches CO2 pro Jahr eingespart. Weitere 5.000 Tonnen CO2 pro Jahr könnten bei der Umsetzung energetischer Sanierungstipps für kommunale Gebäude eingespart werden. Anlässlich des Klimagipfels der Vereinten Nationen, der derzeit in Kopenhagen stattfindet, ziehen die Lechwerke eine Zwischenbilanz der Initiative, in die LEW bis zum nächsten Jahr 10 Millionen Euro investiert.
Die Lechwerke setzen das Programm im Rahmen des bundesweiten 150-Millionen- Euro-Energieeffizienzprogramms der RWE-Gruppe um. Die Inhalte des Programms beziehen sich auf sechs Bereiche, für die LEW nun Zwischenergebnisse vorlegt: Z.B. Energieeinsparungen bei öffentlichen Gebäuden. Im Rahmen des Programms wurde mit finanzieller Beteiligung der jeweiligen Gemeinden bei rund 280 öffentlichen Nicht- Wohngebäuden, etwa Schulen oder Rathäusern, ein umfangreicher Energiecheck durchgeführt.
Im Bereich der Straßenbeleuchtung unterstützt LEW Kommunen unter anderem bei der energieeffizienten Umrüstung der Lampen. Bis dato wurden bei knapp 25.000 Straßenleuchten in 166 Gemeinden in Bayerisch-Schwaben moderne Energiesparlampen eingesetzt. Der Stromverbrauch für die Straßenbeleuchtung in den Gemeinden sinkt dadurch um rund 5,8 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr – dies entspricht rund 3.300 Tonnen klimaschädlichem CO2, das in der Erzeugung vermieden wird.

Die Lechwerke fördern auch mittelständische Unternehmen mit Energiesparkonzepten. Das so genannte Energiecontrolling hilft Energieeinsparpotenziale aufzudecken. Bei 38 Unternehmen ist die Technik bereits im Einsatz. Im Bereich der Wärmepumpen haben die Lechwerke ein Programm zur Technologieverbreitung und zur Schaffung von Marktanreizen aufgelegt. Die Wärmepumpe ist ein besonders effizientes und umweltfreundliches Heizsystem, das seine Energie zu 75 Prozent aus der Umwelt bezieht und dabei ganz ohne fossile Brennstoffe auskommt. Im neuen Fußballstadion des FC Augsburg sorgen zwei Großwärmepumpen für die CO2-neutrale Versorgung des Stadions mit Wärme – eines der weltweit ersten Stadien mit dieser Technik. Pro Jahr werden durch dieses innovative Energiekonzept rund 600 Tonnen CO2 eingespart.
Die Lechwerke haben das Konzept gemeinsam mit den Stadtwerken Augsburg umgesetzt. 

Projekte in Schulen runden das LEW-Programm ab und führen Schülerinnen und Schüler frühzeitig an das Thema Energieeffizienz heran. Im Vordergrund steht der Wettbewerb „Pack's an – gemeinsam geht's schlauer“. Das Konzept: Schüler sollen Projekte entwickeln und umsetzen, mit denen sie möglichst viele Menschen in ihrem Umfeld zum bewussten Umgang mit Energie bewegen. 2008 fand der Wettbewerb zum ersten Mal statt: Rund 50 Schulen in ganz Bayern nahmen teil. Derzeit läuft die zweite Runde des Wettbewerbs.

Die Lechwerke AG gehört zur RWE-Gruppe. LEW ist als regionaler Energieversorger für rund 500.000 Kunden in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig. Die LEWGruppe beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiter, ist mit 35 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern und bietet Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation an.

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