
Die Beteiligten des Hochschultages im Teesaal des Hotel Steigenberger
bayme vbm lud zum Hochschultag in Schwaben ein. Die Kontaktbörse sollte informieren und Wissenschaft und Wirtschaft zur Zusammenarbeit anregen.
"Innovation statt Resignation und Stagnation." Das ist das Credo der rund 100 Repräsentanten aller vier schwäbischen Hochschulen und vieler Unternehmen aus der Region anlässlich des Hochschultages in Schwaben. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: "Gemeinsam Wettbewerbsvorteile schaffen! Hochschule und Wirtschaft in Schwaben – Wachstum durch Innovation!" Sie fand in dieser Form in Schwaben zum ersten Mal statt.
Wirtschaftliche Leistungskraft schaffen
Initiator des Events sind bayme vbm - die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber. Der Hochschultag ist eine erfolgreiche Kontaktbörse für Forschungsexperten aus Wissenschaft und Unternehmen. "Investitionen in Wissen sind Investitionen in die Zukunft und damit die wichtigsten Werkzeuge, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern", sagte Friedrich Hesemann, Vorsitzender der bayme vbm Region Allgäu. "Um weiterhin gestärkt aus der Krise hervorzugehen, benötigen wir gerade im Bereich der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft eine kontinuierliche Kooperation." Wissenschaftliche Durchbrüche ließen sich in wirtschaftliche Leistungskraft verwandeln. Somit könnten sie auch neue Beschäftigungsfelder erschließen, so Hesemann.
Beiträge von Vertretern der Wirtschaft
Die bayme vbm bot den anwesenden Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft ein vielseitiges Programm: Es gab Vorträge, eine Ausstellung und zahlreiche Info-Workshops. Den ersten Fachvortrag hielt Dr.-Ing. Thomas Bongardt von der KUKA Roboter GmbH. Er sprach über die erfolgreiche Kooperation mit Hochschulen. Abgeschlossen wurde das Programm durch einen Vortrag von Dr. Helmut Wieser, Leiter der Werkstoffentwicklung der EMCOM Technologies. Er erzählte von seinen Erfahrungen mit der "Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft". Dr. Helmut Wieser versuchte, den anwesenden Unternehmen die Ängste vor einer Zusammenarbeit zu nehmen. Dennoch blieb er kritisch: "Grundsätzlich sollten Sie ein Projekt nur angehen, wenn Sie vom Thema überzeugt sind und wenn es Sie weiterbringt."
Aktuelle Forschungsprojekte der Hochschulen
In den Workshops wurden aktuelle Forschungsprojekte der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm vorgestellt. Auch die Universität Augsburg war vertreten. Es waren Themen darunter waren wie "Sicheres Identity Management im Unternehmen" (Hochschule Neu-Ulm). Die Hochschule Kempten präsentierte "Monitoring von E-Autos, Nutzfahrzeugen, Flugzeugen und Glocken". Ein vorgestelltes Forschungsprojekt der Universität Augsburg beschäftigte sich mit "Oberflächen und Grenzflächen". Auch neue Formen des Innovationsmanagements (Hochschule Augsburg) standen im Fokus.
Weitere Kontaktbörsen
Nach Oberfranken und Schwaben macht das Erfolgsprojekt auch in anderen bayerischen Regionen Station: Einen Austausch zwischen Unternehmen und Hochschulen wird es auch in Unterfranken (8. Juli) geben. Auch in Niederbayern und der Oberpfalz (18. November) findet die Kontaktbörse statt.
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